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oder 089 / 21898226
und an der Abendkasse
Vorverkauf über > München Ticket
     
   
I / 17
   
     
18. Februar 2017
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.*
 

Metal, Wood & Wire extended
Grenzen und Erweiterungen von Klang, Rhythmik und Struktur /
Ardhi Engl, Geoff Goodman und Sebi Tramontana, Bill Elgart

Die zwei Klangabenteurer Ardhi Engl & Geoff Goodman sind unterwegs mit Metal, Wood & Wire: Experimentelle Musik trifft auf intelligenten zeitgenössischen Jazz, klassische Gitarre auf selbstentwickelte Klangkörper. Ausgangspunkt und Trieb-feder des Duos ist der freie Dialog und die Erforschung seiner Möglichkeiten, Grenzen und Erweiterungen … Kommunikation über Klangfarben, rhythmische und melodische Strukturen, virtuos, witzig, frisch. Die extended Version holt zwei Weltklassemusiker der Improvisation mit ins Boot, die beide sowohl im Jazz als auch in neuer improvisierter Musik zu Hause sind. Es gilt speziell für diese Formation neue Konzepte und Strukturen zu entwickeln. In diesem Experiment begegnen sich die tief verwurzelte Jazztradition von Bill Elgarts kreativem Schlagzeugspiel und der elegant sensible Ton von Sebi Tramontanas frei inspirierter Posaune mit dem unverwechselbaren Klangvokabular von Metal, Wood & Wire – a musical story waiting to be told.

Ardhi Engl diverse instruments, Geoff Goodman guitar, loops, banjo
Sebi Tramontana trombone, Bill Elgart drums, percussion

> mehr Geoff Goodmann
> mehr Ardhi Engl

 
     
20. Februar 2017
Mo
20:00


Karten € 12 und 8 erm.*
  dedicated to … Moritz Eggert
im Gespräch mit Johannes X. Schachtner / Neue Dichter Lieben /
Liat Himmelheber, Peter Schöne, Moritz Eggert

Die Gesprächskonzertreihe von Tonkünstler München im Schwere Reiter rückt Interpreten in den Fokus, denen Werke gewidmet sind. Diesmal steht Moritz Eggert als Pianist im Gespräch mit Johannes X. Schachtner im Mittelpunkt. Zur Aufführung kommen Lieder zu zeitgenössischen Texten komponiert von Cynthie van Eijden, Erhard Grosskopf, Gordon Kampe, Claus Kühnl, Arno Lücker, Ines Lütge, Enno Poppe, Markus Schmitt, Axel Singer, Alexander Strauch, Martin Tchiba, Bernhard Weidner, André Werner und Kay Westermann. Die Textautoren sind Herbert Asmodi, Wolfgang Bächler, Wilhelm Deinert, Ulrike Draesner, Gert Heidenreich, Andrea Heuser, Diana Kempff, Helmut Krausser, Michael Krüger, Michael Lentz, Dagmar Leupold, Matthias Politycki, SAID und Paul Wühr. Die Liedkompositionen sind Teil von „Neue Dichter Lieben Münchener Edition”, die im Rahmen des aDevantgarde-Festivals 2001 uraufgeführt wurden.

Liat Himmelheber Mezzosopran, Peter Schöne Bariton,
Moritz Eggert
Klavier

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Foto: Katharina Dubno
     
22. Februar 2017
Mi
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  MKO songbook
Jörg Widmann, Iannis Xenakis, Mark Andre, Julia Wolfe /
Münchener Kammerorchester / Dirigent Baldur Brönnimann

Der Schweizer Baldur Brönnimann, Chefdirigent in Porto und bei der Basel Sinfonietta, leitet die fünfte Ausgabe des songbooks.  Zu hören sind gleich drei MKO-Auftragswerke, die längst auch von anderen Ensembles gespielt werden. Aus dem Jahr 1995 stammt Iannis Xenakis’ „Voile”, ein Fünfminüter, dessen knirschende Aggressivität nichts von seiner Radikalität eingebüßt hat. Viel introvertierter gibt sich Mark Andres „kar”, 2010 uraufgeführt. Der Titel der religiös inspirierten, bewusst die Grenzen des Hörbaren auslotenden Partitur bezieht sich auf das mittelhochdeutsche Wort für Klage oder Trauer. „Cruel Sister” (2005) wiederum ist Programmmusik mit Mitteln des Minimalismus: Die Amerikanerin Julia Wolfe greift darin eine altenglische Ballade auf. Gegen Ende ist das schaurige Lied zu hören, das zwei Spielleute zur Hochzeit der grausamen Schwester musizieren – auf dem zur Harfe umfunktionierten Brustbein der ermordeten guten Schwester. Kaum weniger heftig geht es in Jörg Widmanns „Jagd-Quartett” zu – einem ‘grimmigen Scherzo’, wie der Komponist sagt –, wenn die  hohen Streicher den Cellisten zum Sündenbock stempeln und gemeinsam über ihn herfallen.

Münchener Kammerorchester, Dirigent Baldur Brönnimann

In Zusammenarbeit mit dem Münchener Kammerorchester e.V.

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Foto: Florian Ganslmeier
     
24. Februar 2017
Fr
20:00


Karten € 15 und 10 erm
 

Code modern #5 – À l’île de Gorée
Minas Borboudakis, Christina Athinodorou, Iannis Xenakis, Georges
Aperghis / Ensemble BlauerReiter / Leitung Armando Merino

Im fünften Konzert des Zyklus’ code modern widmen sich das Ensemble BlauerReiter und sein Gründer Armando Merino der griechischen Neuen Musik. Den Auftakt macht ein Blick auf einige der wichtigsten Werke des in München wirkenden Kreters Minas Borboudakis. Kompositionen der aus Zypern stammenden Christina Athinodorou, „Eτι” (2015) und „Olkàs” (2011), sind deutsche Erstaufführungen. „Fuzzy trio” (2006) des in Athen geborenen Georges Aperghis und das im Fokus des Programms stehende Werk von Iannis Xenakis „À l´île de Gorée” (1986) sind Münchner Erstaufführungen. Die senegalesische Insel Gorée war bis 1848 ein führender Markt für den internationalen Sklavenhandel. Das Stück ist eine Hommage an die einstigen Opfer wie Helden gleichermaßen, die sich brutal verschleppt in fremde Länder manchmal von den Bürden des Rassismus befreien konnten. Komplexe Rhythmen, scharfe Klänge, kontrastreiche Übergänge schaffen provokante Strukturen und kreieren einen plastischen Klangeindruck. Das Konzert wird von BR Klassik mitgeschnitten.

Ensemble BlauerReiter, Leitung Armando Merino
Andreas Skouras Cembalo

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27. Februar 2017
Mo
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  SAMMELSURIUM für Trompeten
Adriana Hölszky, Isabel Mundry, Peter Maxwell Davies, Mauricio Kagel, Johannes X. Schachtner / Matthew Sadler, Paul Hübner, Saleem Khan, Thilo Steinbauer

Die Trompete ist in der Neuen Musik-Szene im Augenblick eigentlich so etwas wie ein ‘Newcomer’. Lange wurden ihre spieltechnischen und klanglichen Möglichkeiten kaum weiterentwickelt und sie wechselte nur zwischen traditionellen Orchesteraufgaben oder dem Idiom der Jazz-Trompete. Im Konzert "Sammelsrurium" ist die Trompete und all ihre Nebeninstrumente (von der Barock-Trompete über die Sopran-Posaune bis hin zu Vierteltoninstrumenten) in all ihrer Vielgestaltigkeit zu erleben. Das Programm vereint durchaus heterogene musikalische Sprachen. Es spannt den Bogen von Adriana Hölszky und Isabel Mundry zu Mauricio Kagel, der auch im rein Instrumentalen Theatralik nicht scheut, von Sir Peter Maxwell Davies und seinem ausschließlich für Naturtrompeten geschriebenen Werk – der britische Komponist starb im März letzten Jahres – zu dem spezifisch für die vier Interpreten konzipierten neuen Trompete(n)-Stück von Johannes X. Schachtner, das an diesem Abend uraufgeführt wird.

Matthew Sadler, Paul Hübner, Saleem Khan, Thilo Steinbauer
Trompete
   
     
2. März 2017
Do
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Organisation und Dekonstruktion
Werke für Klavier solo / Günter Kochan, Charles Wuorinen,
Unsuk Chin, Bernhard Gander / Andreas Skouras

In seinem „Adagio” erwirkt Charles Wuorinen durch akkurate Organisation der kompositorischen Mittel eine (scheinbare) Dekonstruktion des Flusses, während Bernhard Gander in „Peter Parker” die Freiheit und Anarchie (im Dienste der Gesellschaft) der gleichnamigen Comic-Figur in Töne fasst. Günter Kochans nachgelassener und zur Uraufführung kommender Zyklus besticht durch seine Mischung aus distinguierter Tonsetzung und z.T. exzessivem Ausdruck. Die Etüden von Unsuk Chin stellen neue Maßstäbe der Klavier-technik auf, gleichsam als Steigerung der Etüden Ligetis. Andreas Skouras’ intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik spiegelt sich in der engen Zusammenarbeit mit vielen Komponisten, von denen die meisten Stücke für ihn schrieben oder ihm zur Uraufführung überließen. Das neue Konzert für Klavier solo entspricht ganz diesem der Gegenwart verpflichteten künstlerischen Ansatz.

Andreas Skouras Klavier
 
     
4. März 2017
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  DUO2KW expanding
Neues für Viola & Akkordeon / Clara Iannotta, Ulrich Kreppein, Rolf
Riehm, Uroš Roijko / Klaus-Peter Werani & Kai Wangler

Neues für Viola und Akkordeon, gespielt und initiiert von Klaus-Peter Werani und Kai Wangler: zwei Uraufführungen von Clara Iannotta, 1983 in Rom geboren, und Ulrich Kreppein, Jahrgang 1979, stehen Werken gegenüber, in denen die beiden Interpreten musikalisch zueinandergefunden haben. Es sind Kompositionen von Uroš Rojko, 1954 in Lubljana geboren, und Rolf Riehm, Jahrgang 1937. Das DUO2KW hat sich 2010 gegründet, Ausgangspunkt waren Konzerte mit Werken von Nicolaus A. Huber, Uroš Rojko und Rolf Riehm. Sofort hatten beide Musiker das Bedürfnis, mehr Programme mit Musik für Akkordeon und Viola zu spielen. Beide, Kai Wangler und Klaus-Peter Werani, sind tief in der deutschen Szene für Neue Musik verwurzelt und haben mit den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, Dirigenten und Ensembles gearbeitet. Nun erweitern sie das Repertoire für die spannende Besetzung, vergeben Kompositionsaufträge für die ungewöhnliche instrumentale Zusammensetzung und entwickeln ein eigenes Konzertformat für München: DUO2KW expanding. Das Konzert ist das erste der neuen Reihe.

Die Reihe wird gefördert vom Deutschen Musikrat.
Die Kompositionen von Clara Iannotta und Ulrich Kreppein sind finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Klaus-Peter Werani Viola, Kai Wangler Akkordeon

 
Foto: Astrid Ackermann
     
5. März 2017
So
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  Traumlandschaft
Kompositionen von Laura Konjetzky für Klavier & Ensemble / vom Solo-
werk bis zum Sextett / Laura Konjetzky, Katharina Susanne Müller u.a.

Kompositionen von Laura Konjetzky zum Thema Traum und Nacht. Der Traum als Raum, als Klang, als Metapher. Die Nacht als Form, als Extrakt. Mich fasziniert die Veränderung der Wahrnehmung im Traum und in der Nacht, in meiner kompositorischen Arbeit erkläre ich diese andersartigen Sinneseindrücke als Realität, sagt Laura Konjetzky. Im Konzert „Traumlandschaft” erklingen Kompositionen aus den Jahren 2010 bis 2017, vom Solowerk bis zum Sextett. Gekrönt wird der Abend durch zwei Uraufführungen, ein Nocturne für Violine solo und ein neues Kammermusikstück. Werke wie „schatten im traum” für Klavier, Violoncello und Schlagzeug (2010), „Verwischte Spuren im düsteren Traum” für Violoncello und Klavier (2016), „Der durchgeschüttelte Traum” für Sopran, Mezzosopran, zwei Querflöten, E-Gitarre und Klavier (2016) kreieren unterschied-liche musikalische Traumlandschaften, begegnen Nocturnes für Klavier solo oder Nocturne 2 für Klavier und sprechenden Pianisten (2011).

Laura Konjetzky Klavier, Katharina Susanne Müller Violine,
Hans-Henning Ginzel Violoncello, u.a.
 
Foto: Regina Heiland
     
   
II / 17
   
     
5. April 2017
Mi

Karten € 15 und 10 erm.
 

Neues für Cello solo
Anja Lechner spielt zwei Uraufführungen der Komponisten Tõnu
Kõrvits aus Estland, Gheorghi Arnaoudov aus Bulgarien und andere Neue Musik für Violoncello solo

 
     

6. April 2017
Do

Karten € 12 und 8 erm.


  Beyond Purcell
The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre & Live Elektronik / Henry Purcell, Achim C. Bornhöft, Orm Finnendal, Adrian Pereyra, Markus Roth, Stephan Marc Schneider, Alexander Strauch, Bernhard Weidner / Susanne Barta & Adrian Pereyra

Original – Bearbeitung – Verarbeitung: The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre und Live-Elektronik. Ein außergewöhnlicher Liederabend im Spannungsfeld der Musik Purcells und deren Verarbeitung und Bearbeitung durch zeitgenössische Komponisten. Inspiriert von der kompositorischen Qualität und von der Seelenqualität des umfangreichen Werkes des großen Orpheus Britannicus, begeben sich die Komponisten des Abends auf einen musikalischen Grenzgang zwischen Renaissance und Moderne. Den Uraufführungen von Alexander Strauch, Achim C. Bornhöft, Bernhard Weidner und Orm Finnendahl gesellen sich Reflektionen von Markus Roth, Stephan Marc Schneider und Adrian Pereyra zu. Musiker und Komponisten eint die geistige Auseinandersetzung mit der Musik Henry Purcells, die es schafft, direkt und unmittelbar mit dem Hörer zu kommunizieren und ihn anzurühren.

Susanne Barta Mezzosopran
Adrian Pereyra E-Gitarre und Live-Elektronik


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8. April 2017
Sa
16:00 - 00:00


  MGNM Musikfest 2017
das große Musikfest der Münchner Gesellschaft für Neue Musik mit unmittelbaren Klangerlebnissen, mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen, ein Konzertmarathon von nachmittags bis nachts
 
     

24. Mai 2017
Mi
20:00
Karten € 15 und 10 erm.

  DREI ZWEI EINS NULL
Lichtungen für Kammerensemble und Stimme - Kompositionen von
B. A. Zimmermann, M.E. Keller, K. Saariaho, J.-P. Mittmann u.a., Text und Improvisation mit dem Ensemble Horizonte & Julia Wahren
 
     
30. Mai 2017
Di
20:00
Karten € 15 und 10 erm.
  MKO songbook
das Münchener Kammerorchester spielt Werke von
Salvatore Sciarrino, John Adams und eine Uraufführung von Tom Sora, ein Auftragswerk des MKO, es dirigiert Daniel Carter

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31. Mai 2017
Mi
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
  NEOS live : ŒNM
das Streichquartett des œnm . österreichisches ensemble für neue musik und der Klarinettist Andreas Schablas, mit Werken von
Wolfgang Rihm und Peter Ruzicka aus den Jahren 1993 bis 2004

 
     
1. Juni 2017
Do
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
  Delanoff75
Robert Delanoff zum Geburtstag, es spielen Eva Schieferstein Klavier, Zoltán Kovács Klarinette, Elisabeth Weinzierl & Edmund Wächter Flöte und Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters
 
     
8. - 10. Juni 2017
Di - Fr
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  dedicated to … TrioCoriolis
Klaus-Peter Werani, Hanno Simons und Thomas Hofer im
Gespräch mit Johannes X. Schachtner / Tonkünstler München
 
     
6. / 7. und 9. Juni 2017
Di, Mi, Fr
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  4tissimo
4 Tänzer_innen / 4 Musiker_innen improvisieren an der Schnitt-
stelle von Klang und Körper, jeden Tag neu, in gleicher Besetzung
und unterschiedlicher Gewichtung: prima la musica, dopo la danza? oder prima il ballo e poi la musica? ein Projekt von Katrin Schafitel
 
     
   
III / 17
   
     
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update 01.02.2017