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und an der Abendkasse
Vorverkauf über > München Ticket
         
25. Oktober 2017
Mi
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  DUO2KW expanding
Neues für Viola & Akkordeon / Werke von Clara Iannotta, Nicolaus A. Huber, Mesías Maiguashca, Marco Stroppa und Uroš Rojko / Klaus-Peter Werani Viola, Kai Wangler Akkordeon

   
   
   
   

Neues für Viola & Akkordeon: Clara Iannotta ist eine der avanciertesten Komponistinnen der jungen Generation. Das DUO2KW hat sie mit einem Stück beauftragt, weil es überzeugt ist, dass ihre klangliche Fantasie und Experimentierfreudigkeit dieser Besetzung neue Facetten entlockt. Klangschalen und Mini-Lautsprecher in „smudged – a carbon copy (ii)” transformieren vom Computer gesteuert den Klang von Viola und Akkordeon. Marco Stroppa entlockt in „Nous sommes l'air, par la terre …” auf analoge Weise dem Duo größte klangliche Vielfalt. Mesías Maiguashca hat in "... unvermindert weiter …" seine Erfahrung mit elektronischer Musik auf die Besetzung angewandt. Uros Rojkos „Elegia” schafft die Verbindung zum ersten Konzert der Reihe DUO2KW expanding und auch zu Hugo Noth, der legendär insprierenden Kraft von Musik für Akkordeon und Viola und Widmungsträger dieses Stückes.
„Titty Twister” von Nicolaus A. Huber öffnet das Programm musiktheatralisch und bleibt gleichzeitig mit dem klanglichen Reichtum der anderen Komponisten verbunden.

Klaus-Peter Werani Viola, Kai Wangler Akkordeon

 
   
   
Programm
 

Marco Stroppa (*1959) Nous sommes l'air, par la terre... pour alto et accordéon (2003-2004)
Mesías Maiguashca (*1938) "... unvermindert weiter...," für Akkordeon und Bratsche (1993)
Uroš Roijko (1954) Elegia für Akkordeon solo oder für Viola und Akkordeon (1993)
Clara Iannotta (*1983) smudged — a carbon copy (ii) for accordion, viola, and objects (2017) (Auftrag des DUO2KW, finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung)
Nicolaus A. Huber (*1939) Titty Twister für Akkordeon und Viola (2009)

   
   
   
    Kai Wangler studierte Akkordeon in Trossingen bei Hugo Noth. Meisterkurse absolvierte er u.a. bei Joseph Macerollo (Toronto) und Stefan Hussong. Mit dem Schlagzeuger Johannes Schulin war Wangler 1. Preisträger des Iris-Marquardt Preises und des Musikwettbewerbs des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, sowie Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Kai Wangler gilt als gefragter Interpret für neue avancierte Akkordeonmusik und brachte zahlreiche neue Werke vom Solowerk bis zum Musiktheater von Komponisten wie Georg Friedrich Haas, Nikolaus Brass, Klaus Huber, Mark Andre, Dieter Schnebel, Miroslav Srnka, Samy Moussa, Ulrich Kreppein und Sarah Nemtsov zur Uraufführung. Er konzertiert u.a. mit dem Ensemble
Modern, dem Klangforum Wien, den Neuen Vokalsolisten und mit Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester, an den Opernhäusern in München, Stuttgart sowie an der Deutschen Oper Berlin. Konzerte führten ihn zu Festivals wie dem Heidelberger Frühling, Ultraschall Berlin, Wien Modern und Steirischer Herbst.
   
   
   
    Klaus-Peter Werani, in Lindau am Bodensee aufgewachsen, führte seine professionelle Laufbahn zunächst nach Köln (Ensemble MusikFabrik) und Hamburg (Stimmführer der Bratschen des Philharmonischen Staatsorchesters). Seit 2000 ist er Bratscher im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Dort arbeitet er mit den interessantesten Dirigenten- und Interpretenpersönlichkeiten unserer Zeit zusammen. Ein weiteres Standbein seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Projektarbeit im Ensemble, heute vor allem im TrioCoriolis mit Heather Cottrell, Violine, und Hanno Simons, Violoncello. 2010/11 und 2011/12 kuratierte das TrioCoriolis seine eigene Reihe „HörBlicke21” in München. Das TrioCoriolis gastiert unter anderem bei wichtigen Festivals für Neue Musik wie Eclat in Stuttgart, bei den Klangspuren in Schwaz, Tirol und bei der Musica Viva in München. Seit dem Studium in Wien und München liegt ein Schwerpunkt von Klaus-Peter Weranis künstlerischer Tätigkeit auf dem Gebiet der Neuen Musik (Magister in Musikwissenschaft über die Musik von Luigi Nono). Er arbeitete mit den wichtigsten Komponisten unserer Zeit zusammen, ist als Solist und im Ensemble (MusikFabrik NRW, Ensembles der Musik der Jahrhunderte, Stuttgart) an unzähligen Uraufführungen beteiligt. Seine Aufnahmen wurden bei col legno, NEOS, Wergo und ECM veröffentlicht. 2012/13 komponierte er small difference für zwei Bratschen (beim Pfingstsymposion München uraufgeführt und für den BR produziert, weitere Aufführungen in Köln und Wien). Seitdem sind weitere Stücke entstanden, z.B. Baum für Kontrabass solo, raus! für 10-saitige Gitarre und Bratsche und Tusch &schutT für Ensemble zum 20jährigen Jubiläum der MGNM.    
   
   
    ein Projekt von DUO2KW und Schwere Reiter MUSIK,
gefördert vom Deutschen Musikrat, der Ernst von Siemens Musikstiftung und durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

   
   


   
    Karten zu EUR 12 und 8 (erm.) unter Tel 089 – 2189 8226
oder reservierung@schwerereiter.de und an der Abendkasse
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update 24.08.2017