Programm
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I / 17
   
   
5. März 2017
So
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  Traumlandschaft
Kompositionen zum Thema Traum und Nacht von Laura Konjetzky / vom Solowerk bis zum Sextett

Der Traum als Raum, als Klang, als Metapher. Die Nacht als Form, als Extrakt. Mich fasziniert die Veränderung der Wahrnehmung im Traum und in der Nacht, in meiner kompositorischen Arbeit erkläre ich diese andersartigen Sinneseindrücke als Realität, sagt Laura Konjetzky. Im Konzert „Traumlandschaft” erklingen Kompositionen aus den Jahren 2010 bis 2017, vom Solowerk bis zum Sextett. Gekrönt wird der Abend durch zwei Uraufführungen, ein Nocturne für Violine solo und ein neues Kammermusikstück. Werke wie „schatten im traum” für Klavier, Violoncello und Schlagzeug (2010), „Verwischte Spuren im düsteren Traum” für Violoncello und Klavier (2016), „Der durchgeschüttelte Traum” für Sopran, Mezzosopran, zwei Querflöten, E-Gitarre und Klavier (2016) kreieren unterschied-liche musikalische Traumlandschaften, begegnen Nocturnes für Klavier solo oder Nocturne 2 für Klavier und sprechenden Pianisten (2011).

Laura Konjetzky Klavier, Katharina Susanne Müller Violine,
Hans-Henning Ginzel Violoncello, Daan Wilms Schlagzeug, Verena Schmid Sopran, Florence Losseau Mezzosopran, Yuting Huang und Ivana Hick Querflöte. Claas Krause E-Gitarre

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Foto: Regina Heiland
   
4. März 2017
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  DUO2KW expanding
Neues für Viola & Akkordeon von Ulrich Kreppein, Rolf
Riehm, Uroš Roijko und Fredrik Zeller

Das DUO2KW hat sich 2010 gegründet, Ausgangspunkt waren Konzerte mit Werken von Nicolaus A. Huber, Uroš Rojko und Rolf Riehm. Sofort hatten beide Musiker das Bedürfnis, mehr Programme mit Musik für Akkordeon und Viola zu spielen. Beide, Kai Wangler und Klaus-Peter Werani, sind tief in der deutschen Szene für Neue Musik verwurzelt und haben mit den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, Dirigenten und Ensembles gearbeitet. Nun erweitern sie das Repertoire für die spannende Besetzung, vergeben Kompositionsaufträge für die ungewöhnliche instrumentale Zusammensetzung und entwickeln ein eigenes Konzertformat für München: DUO2KW expanding. Das Konzert ist das erste der neuen Reihe.

Klaus-Peter Werani Viola, Kai Wangler Akkordeon

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Foto: Astrid Ackermann
   
2. März 2017
Do
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Organisation und Dekonstruktion
Werke für Klavier solo / Günter Kochan, Charles Wuorinen,
Unsuk Chin, Bernhard Gander / Andreas Skouras

In seinem „Adagio” erwirkt Charles Wuorinen durch akkurate Organisation der kompositorischen Mittel eine (scheinbare) Dekonstruktion des Flusses, während Bernhard Gander in „Peter Parker” die Freiheit und Anarchie (im Dienste der Gesellschaft) der gleichnamigen Comic-Figur in Töne fasst. Günter Kochans nachgelassener und zur Uraufführung kommender Zyklus besticht durch seine Mischung aus distinguierter Tonsetzung und z.T. exzessivem Ausdruck. Die Etüden von Unsuk Chin stellen neue Maßstäbe der Klavier-technik auf, gleichsam als Steigerung der Etüden Ligetis. Andreas Skouras’ intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik spiegelt sich in der engen Zusammenarbeit mit vielen Komponisten, von denen die meisten Stücke für ihn schrieben oder ihm zur Uraufführung überließen. Das neue Konzert für Klavier solo entspricht ganz diesem der Gegenwart verpflichteten künstlerischen Ansatz.

Andreas Skouras Klavier

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27. Februar 2017
Rosenmontag
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  SAMMELSURIUM für Trompeten
Adriana Hölszky, Isabel Mundry, Peter Maxwell Davies, Benjamin Britten, James Tenney, Marc Sabat und Johannes X. Schachtner / Matthew Sadler, Paul Hübner, Saleem Khan, Thilo Steinbauer

Im Konzert "Sammelsrurium" ist die Trompete und all ihre Nebeninstrumente (von der Barock-Trompete über die Sopran-Posaune bis hin zu Vierteltoninstrumenten) in all ihrer Vielgestaltigkeit zu erleben. Das Programm vereint durchaus heterogene musikalische Sprachen. Es spannt den Bogen von Adriana Hölszky, Isabel Mundry und Marc Sabat zu Benjamin Britten und James Tenney, von Sir Peter Maxwell Davies und seinem ausschließlich für Naturtrompeten geschriebenen Werk – der britische Komponist starb im März letzten Jahres – zu dem spezifisch für die vier Interpreten konzipierten neuen Trompete(n)-Stück von Johannes X. Schachtner, das an diesem Abend uraufgeführt wird.

Matthew Sadler, Paul Hübner, Saleem Khan, Thilo Steinbauer
Trompeten

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24. Februar 2017
Fr
20:00


Karten € 15 und 10 erm
  Code modern #5 – À l’île de Gorée
Minas Borboudakis, Christina Athinodorou, Iannis Xenakis, Georges
Aperghis / Ensemble BlauerReiter / Leitung Armando Merino

Im fünften Konzert des Zyklus’ code modern widmen sich das Ensemble BlauerReiter und sein Gründer Armando Merino der griechischen Neuen Musik. Den Auftakt macht ein Blick auf einige der wichtigsten Werke des in München wirkenden Kreters Minas Borboudakis. Kompositionen der aus Zypern stammenden Christina Athinodorou, „Eτι” (2015) und „Olkàs” (2011), sind deutsche Erstaufführungen. „Fuzzy trio” (2006) des in Athen geborenen Georges Aperghis und das im Fokus des Programms stehende Werk von Iannis Xenakis „À l´île de Gorée” (1986) sind Münchner Erstaufführungen. Die senegalesische Insel Gorée war bis 1848 ein führender Markt für den internationalen Sklavenhandel. Das Stück ist eine Hommage an die einstigen Opfer wie Helden gleichermaßen, die sich brutal verschleppt in fremde Länder manchmal von den Bürden des Rassismus befreien konnten. Komplexe Rhythmen, scharfe Klänge, kontrastreiche Übergänge schaffen provokante Strukturen und kreieren einen plastischen Klangeindruck. Das Konzert wird von BR Klassik mitgeschnitten.

Ensemble BlauerReiter, Leitung Armando Merino
Andreas Skouras Cembalo

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22. Februar 2017
Mi
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  MKO songbook
Jörg Widmann, Iannis Xenakis, Mark Andre, Julia Wolfe /
Münchener Kammerorchester / Dirigent Baldur Brönnimann

Der Schweizer Baldur Brönnimann, Chefdirigent in Porto und bei der Basel Sinfonietta, leitet die fünfte Ausgabe des songbooks.  Zu hören sind gleich drei MKO-Auftragswerke, die längst auch von anderen Ensembles gespielt werden. Aus dem Jahr 1995 stammt Iannis Xenakis’ „Voile”, ein Fünfminüter, dessen knirschende Aggressivität nichts von seiner Radikalität eingebüßt hat. Viel introvertierter gibt sich Mark Andres „kar”, 2010 uraufgeführt. Der Titel der religiös inspirierten, bewusst die Grenzen des Hörbaren auslotenden Partitur bezieht sich auf das mittelhochdeutsche Wort für Klage oder Trauer. „Cruel Sister” (2005) wiederum ist Programmmusik mit Mitteln des Minimalismus: Die Amerikanerin Julia Wolfe greift darin eine altenglische Ballade auf. Gegen Ende ist das schaurige Lied zu hören, das zwei Spielleute zur Hochzeit der grausamen Schwester musizieren – auf dem zur Harfe umfunktionierten Brustbein der ermordeten guten Schwester. Kaum weniger heftig geht es in Jörg Widmanns „Jagd-Quartett” zu – einem ‘grimmigen Scherzo’, wie der Komponist sagt –, wenn die  hohen Streicher den Cellisten zum Sündenbock stempeln und gemeinsam über ihn herfallen.

Münchener Kammerorchester, Dirigent Baldur Brönnimann

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Foto: Florian Ganslmeier
   
20. Februar 2017
Mo
20:00


Karten € 12 und 8 erm.*
  dedicated to … Moritz Eggert
im Gespräch mit Johannes X. Schachtner / Neue Dichter Lieben /
Liat Himmelheber, Peter Schöne, Moritz Eggert

Die Gesprächskonzertreihe von Tonkünstler München im Schwere Reiter rückt Interpreten in den Fokus, denen Werke gewidmet sind. Diesmal steht Moritz Eggert als Pianist im Gespräch mit Johannes X. Schachtner im Mittelpunkt. Zur Aufführung kommen Lieder zu zeitgenössischen Texten komponiert von Cynthie van Eijden, Erhard Grosskopf, Gordon Kampe, Claus Kühnl, Arno Lücker, Ines Lütge, Enno Poppe, Markus Schmitt, Axel Singer, Alexander Strauch, Martin Tchiba, Bernhard Weidner, André Werner und Kay Westermann. Die Textautoren sind Herbert Asmodi, Wolfgang Bächler, Wilhelm Deinert, Ulrike Draesner, Gert Heidenreich, Andrea Heuser, Diana Kempff, Helmut Krausser, Michael Krüger, Michael Lentz, Dagmar Leupold, Matthias Politycki, SAID und Paul Wühr. Die Liedkompositionen sind Teil von „Neue Dichter Lieben Münchener Edition”, die im Rahmen des aDevantgarde-Festivals 2001 uraufgeführt wurden.

Liat Himmelheber Mezzosopran, Peter Schöne Bariton,
Moritz Eggert
Klavier

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Foto: Katharina Dubno
   
18. Februar 2017
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.*
 

Metal, Wood & Wire extended
Grenzen und Erweiterungen von Klang, Rhythmik und Struktur /
Ardhi Engl, Geoff Goodman und Sebi Tramontana, Bill Elgart

Die zwei Klangabenteurer Ardhi Engl & Geoff Goodman sind unterwegs mit Metal, Wood & Wire: Experimentelle Musik trifft auf intelligenten zeitgenössischen Jazz, klassische Gitarre auf selbstentwickelte Klangkörper. Ausgangspunkt und Trieb-feder des Duos ist der freie Dialog und die Erforschung seiner Möglichkeiten, Grenzen und Erweiterungen … Kommunikation über Klangfarben, rhythmische und melodische Strukturen, virtuos, witzig, frisch. Die extended Version holt zwei Weltklassemusiker der Improvisation mit ins Boot, die beide sowohl im Jazz als auch in neuer improvisierter Musik zu Hause sind. Es gilt speziell für diese Formation neue Konzepte und Strukturen zu entwickeln. In diesem Experiment begegnen sich die tief verwurzelte Jazztradition von Bill Elgarts kreativem Schlagzeugspiel und der elegant sensible Ton von Sebi Tramontanas frei inspirierter Posaune mit dem unverwechselbaren Klangvokabular von Metal, Wood & Wire – a musical story waiting to be told.

Ardhi Engl diverse instruments, Geoff Goodman guitar, loops, banjo
Sebi Tramontana trombone, Bill Elgart drums, percussion

> mehr Geoff Goodmann
> mehr Ardhi Engl

   

11. Februar 2017
Sa
20:00

Karten € 12 und 8 erm.*

 

Konzert musste wegen Krankeit leider ausfallen
Neuer Termin 6.4.2017

Beyond Purcell
The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre & Live Elektronik /
Henry Purcell, Achim C. Bornhöft, Orm Finnendal, Adrian Pereyra, Markus Roth, Stephan Marc Schneider, Alexander Strauch, Bernhard Weidner / Susanne Barta & Adrian Pereyra

Original – Bearbeitung – Verarbeitung: The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre und Live-Elektronik. Ein außergewöhnlicher Liederabend im Spannungsfeld der Musik Purcells und deren Verarbeitung und Bearbeitung durch zeitgenössische Komponisten. Inspiriert von der kompositorischen Qualität und von der Seelenqualität des umfangreichen Werkes des großen Orpheus Britannicus, begeben sich die Komponisten des Abends auf einen musikalischen Grenzgang zwischen Renaissance und Moderne. Den Uraufführungen von Alexander Strauch, Achim C. Bornhöft, Bernhard Weidner und Orm Finnendahl gesellen sich Reflektionen von Markus Roth, Stephan Marc Schneider und Adrian Pereyra zu. Musiker und Komponisten eint die geistige Auseinandersetzung mit der Musik Henry Purcells, die es schafft, direkt und unmittelbar mit dem Hörer zu kommunizieren und ihn anzurühren.

Susanne Barta Mezzosopran
Adrian Pereyra E-Gitarre und Live-Elektronik

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10. Februar 2017
Fr
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
*
  Die Maske des roten Todes
Werke für Streichquartett & Harfe / E.T.A. Hoffmann, Ludwig van Beethoven, André Caplet / Philharmonisches Streichquartett, Teresa Zimmermann, Egbert Tholl / Münchner Philharmoniker OFF OFF

Das zweite Programm von Münchner Philharmoniker OFF OFF bringt am neuen Ort kammermusikalische Werke des frühen 19. und 20. Jahrhunderts. Auf E.T.A. Hoffmanns Quintett für Harfe und Streichquartett c-moll AV24, das zwischen 1804 und 1807 entstanden ist, folgt Ludwig van Beethovens 1809 komponiertes Streichquartett Es-Dur op. 74, das der Streicherpizzicati wegen als ‘Harfenquartett’ bezeichnet wird. Schlüsselwerk des Abends ist André Caplets „Conte fantastique”, ein Projekt, an dem der Komponist ab 1908 arbeitete und das er in verschiedenen Versionen für unterschiedliche Besetzungen komponierte. André Caplet ließ sich von Edgar Allan Poes phantastischer Erzählung „Die Maske des roten Todes” inspirieren, die dem Abend den Titel gibt. Die Komposition entstand um den 1. Weltkrieg herum, wie viel davor wie viel danach lässt sich nicht rekonstruieren. Nahm sie den Krieg voraus oder reflektiert sie Erlebtes – wie nah wie fern kam Krieg, kam Sterben damals, wie fern wie nah heute.

Philharmonisches Streichquartett:
Bernhard Metz
Violine, Clément Courtin Violine,
Konstantin Sellheim Viola, Manuel von der Nahmer Violoncello, Teresa Zimmermann Harfe, Egbert Tholl Sprecher

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7. Februar 2017
Di
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
*
  risonanze nella notte
musica contemporanea italiana / Ferruccio Busoni, Luciano Berio, Salvatore Sciarrino, Ludovico Einaudi, Giovanni Sollima, Johannes Motschmann / Verena Usemann, Franziska Hölscher, Benedict Kloeckner, Richard Putz / ensemble risonanze erranti / Peter Tilling

Das ensemble risonanze erranti trifft sich mit Freunden und musiziert einen ‘italienischen Abend’, der die große zeitgenössische Musik des Nachbarlandes den Italien affinen Münchnern nahe und ins Bewusstsein rückt. Das Programm ist der Nacht gewidmet: Salvatore Sciarrinos mystische Extasen des ‘unendichen Schwarz’ treffen auf den Beginn der italienischen Moderne, Ferruccio Busonis Poem der Nacht. Auch Ludovico Einaudi, der bei Luciano Berio studierte, ist mit Nachtmusik vertreten – die italienische Moderne zwischen Komplexität und melodischer Verführung. Das magische Umherirren der Violine in Berios „Sequenza” folgt ebenso einer Traumlogik wie die virtuose Leichtigkeit des Seins bei Giovanni Sollima. Die Uraufführung eines Triptychons für Streicher, Schlagzeug, Harfe und Celesta des jungen Berliner Komponisten Johannes Motschmann – ein Grenzgänger der Genres auch er und enger Freund des Ensembles – vervollkommnet die deutsch-italienische Liaison.

ensemble risonanze erranti / Peter Tilling
und Verena Usemann Mezzosopran, Franziska HölscherVioline,
Benedict Kloeckner Violoncello, Richard Putz
Schlagzeug

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III / 16
   
   
Uraufführung
14. - 18. Dezember 2016
Mi - So
20:00

17 € / erm. 10 €
  Die Stadt
Oper für einen Chor der Münchner Müllabfuhr, einre Jazzsängerin. Synthesizer und Schlagzeug

Komposition - Nélida Béjar
Inszenierung - Björn Potulski

Was hält die Metropole am Laufen? Liegt der Lebensform Stadt eine ewige Ordnung zugrunde? Was trennt Zivilisation und Wildnis? Was verhindert das Hereinbrechen der nächsten Sintflut?

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Uraufführung
8. - 10. Dezember 2016
Do - Sa
20:00

15 € / erm. 10 €
  Text Neck
Tanzperformance für 3 Tänzer und 3 Musiker über Identität und den Körper im digitalen Zeitalter.

Idee/Konzept - Moritz Ostruschnjak
Choreografie - Moritz Ostruschnjak, Daniela Bendini
Komposition und Live-Elektronik - 48nord

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II / 16
   
     
13. Okt. 2016
Do
20:00

15 € / erm. 10 €
  Steve Reich zum 80. Geburtstag
die Schlagzeuggruppe der Münchner Philharmoniker

Music for Pieces of Wood, Clapping Music, Drumming Part 1,
Mallet Quartet, Marimba Phase, Pendulum Music

Münchner Philharmoniker OFF OFF
Kammerkonzerte im Schwere Reiter
, den Auftakt am neuen Ort macht die Schlagzeuggruppe der Münchner Philharmoniker, sie spielt Steve Reich pur, Werke aus den Jahren 1967 / 68 / 70 / 72 / 73 und ein 2009 entstandenes Stück des am 3. Oktober 1936 geborenen Komponisten

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11. Okt 2016
Di

  Kulturrferat der Landeshauptstadt München
Verleihung der Stipendien
für Bildende Kunst und Musik
und der Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreise
für Bildende Kunst und Musik


Ben Goossens, Lukas Kindermann, Verena Seibt & Thomas Splett, Keiyona Constanze Stumpf und Patrik Thomas

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Daniel Tanqueray aka Murena, Valerie Trebeljahr aka Lali Puna,
Arcis Saxophon Quartett und Alexandra Obermeier

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9. Okt
So
20:30


15 € / erm. 8 €
zzgl. VVK-Gebühren


nur bei München Ticket
  RODEO Festival
Infanten
Haben wir noch Zugang zur Welt der tausend Potenziale, der
wir vor langer Zeit angehörten? Regisseurin und Choreographin Jolika Sudermann erforscht mit den Performern Hilde Labadie und Dwayne Toemere die Bewegungen, Laute und Verhaltens-weisen von Kindern an der Schwelle zum Laufen- und Sprechen-Lernen – ein Stadium, in dem Etwas noch Alles sein kann.

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9. Okt
So
18:00


15 € / erm. 8 €
zzgl. VVK-Gebühren [begrenzte Plätze]


nur bei München Ticket
  RODEO Festival
Zonen 4.2.
Musik-Tanz-Performance für 3 Tänzer, Nylonsaiten und Motoren.
Die Choreographin Claudia Senoner und der Komponist Michael Maierhof verschmelzen choreographische und musikalische Prozesse und Strukturen miteinander. Die Performer Katrin Schafitel, Helmut Ott, Claudia Senoner bewegen sich in einem speziell präparierten Raum und bringen ihn zum Klingen.
rodeomuenchen.de

Konzept, Choreographie und Komposition:
Claudia Senoner, Michael Maierhof
Performance: Helmut Ott, Katrin Schafitel, Claudia Senoner
Kostüme und Raum: Bernhard M. Eusterschulte
Licht: Alexander Joseph

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6. Okt
Do
21:00


15 € / erm. 8 €
zzgl. VVK-Gebühren [begrenzte Plätze]


nur bei München Ticket
  RODEO Festival
Set Fire to Flames
Video-Music-Performance von Manuela Hartel und Lorenz Schuster. Die multimediale Performance öffnet ein Labyrinth aus Sound, visuellen Eindrücken und Körperlichkeit live auf der Bühne um es schließlich aufzulösen. Sie gibt der Vielfalt von Distanz und Kommunikation einen physisch erlebbaren Ausdruck.

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12 + 13 + 14. Juli 2016
Di, Mi, Do
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Tanz <> Musik
drei Abende Improvisationen an der Schnittstelle von Klangkörper und Körperklang: eine sich gegenseitig befeuernde Interaktion von Münchner Tänzer_/ Choreograf_innen und dem ICI Ensemble, voller Intensität, Poesie, Überraschung und Energie, die in Tanz wie Musik Neues, Originelles entstehen lässt. Es ist der dritte künstlerische Diskurs, nach einem ersten Set im letzten Sommer und dem Triptychon des Augenblicks im Januar. Wenn Verbindungen enger werden, wenn aus Kennenlernen Beziehung entsteht, wenn man glaubt zu wissen – dann kommt alles anders, als man denkt …

Daniela Graça Schankula, Ludger Lamers, Helmut Ott, Katrin Schafitel <> Gunnar Geisse, Markus Heinze, David Jäger, Georg Janker, Roger Janotta, Sunk Pöschl, Christofer Varner, Martin Wolfrum

Konzept: Katrin Schafitel und Daniela Graça Schankula

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10. Juli 2016
So
20:00

Eintritt frei
  70 Jahre Tonkünstler München
Nach der fulminanten Musiknacht im März setzen die
Tonkünstler München ihr Jubiläum anlässlich ihrer Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg vor 70 Jahren mit Münchner Komponisten fort, die ihre eigenen Werke interpretieren,

mit Aylin Aykan, Narine Khachatryan, Laura Konjetzky, Meinrad Schmitt, Stefan Schulzki, Eva Sindichakis, Werner Türk, Graham Waterhouse und Steffen Wick.

Seit seiner Gründung setzt der Verein, der heute 1200 professionelle Musiker und Musikpädagogen zu seinen Mitgliedern zählt, Akzente im Musikleben Münchens u.a. dem Musik-Forum München mit jährlich rund 20 Konzerten Neuer Musik, 50 Schülerkonzerten, der Durchführung des Regionalwettbewerbs Jugend musiziert und der Trägerschaft von JU[MB]LE – Jugendensemble für Neue Musik Bayern.

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8 + 9. Juli 2016
Fr, Sa
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
  Schachabend
Kriminaloper für Stimme und Bläserquintett von Helga Pogatschar nach einem Text von Christoph Buggert.

,Erosion des Rechts von oben’, so könnte man beschreiben, was in letzter Zeit für eine Kette von Skandalen gesorgt hat. Großbanken und Industriekonzerne halten sich aufgrund ihrer Systemrelevanz für legitimiert, geltende Rechts-normen außer Kraft zu setzen. Fliegt die Sache auf, werden einige leitende Persönlichkeiten ausgetauscht, ansonsten läuft das Spiel fröhlich weiter. Was passiert, wenn solche Perversionen der Moral ins Alltagsleben unserer Eliten durchsickern? Eine Gruppe honoriger und wohlsituierter Bürger – alle Fünf eingeschworene Schachspieler – übergibt einen ertappten Einbrecher nicht den Gerichten, sondern übernimmt die Aburteilung selbst. Sorgsam achtet man darauf, dass alles nach Recht und Gesetz abläuft. Schließlich verfügt einer der Herren in seinem Bücherschrank über ein gut erhaltenes Exemplar des Kaiserlich Österreichischen Kriegsstrafrechts … das Spiel beginnt.

Salome Kammer Sprecherin/Sängerin,
Dávid Simon Flöte, Cvetomir Velkov Oboe,
Slava Cernavca Klarinette, Carlos Duque Horn,
Teimuraz Bukhnikashvili Fagott

Uraufführung des Kompositionsauftrags vom Bayerischen Rundfunk

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5. Juli 2016
Di
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  NEOS live: Johannes X. Schachtner
CD-Release-Konzert, das Ensemble Zeitsprung hat Ensemblewerke des Münchner Komponisten Johannes X. Schachtner eingespielt. Anlässlich der Veröffentlichung bei NEOS, dem Label für zeitgenössische Musik, das seit 2007 auf dem deutschen und dem internationalen Markt präsent ist, spielen die Musiker von Zeitsprung fast das komplette Programm der neuen Aufnahme live. Der Bogen reicht von einer überarbeiteten Fassung der 2007 entstandenen Kammersymphonie „Symphonischer Essay” bis zur Uraufführung von „Battery” für Schlagzeug und Bläser – 2016 eigens für diese Einspielung komponiert. Wer die Klangwelt des 1985 geborenen jungen Komponisten entdecken will, muss auch seine Vokalwerke hören. Die Kantate „Aufstieg” und der lyrisch-fragile Zyklus „Quatre tombeaux de vent” sind besonders persönliche Zeugnisse seines musikalischen Schaffens. Im Dialog mit Dirigent Markus Elsner wird Johannes X. Schachtner im Rahmen des Konzerts auch über seine Musik und seine
künstlerischen Intentionen sprechen.

Thérèse Wincent Sopran
Ensemble Zeitsprung Leitung Markus Elsner

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17. + 18 Juni 2016
Fr, Sa

Tagesticket 17.6.:
€ 10,- erm. € 7,-
Tagesticket 18.6.:
€ 15,- erm. € 10,-
2 Tage: € 18,- erm. € 12,-

  #MGNM20
20 Jahre Münchner Gesellschaft für Neue Musik,
großes Musikfest zum Jubiläum: #MGNM20History eröffnet mit besonderen Momenten aus 20 Jahren MGNM das Programm am Freitagabend. Eine Lichtinstallation von Michael Bischoff und eine im Außenbereich aufgestellte Musicbox trägt den Klang auf das Gelände und leitet über zum Improvisers Pool, einer Jamsession über Themen der Neuen Musik. Am Samstagnachmittag ist jetzt:musik! zu Gast, ein Austauschprojekt mit der Augsburger Gesellschaft für Neue Musik. Das anschließende verhört? setzt den Dialog zwischen Augsburg und München fort. Das Musikfest gipfelt am Samstagabend im großen Jubiläumskonzert: für die 20 Jahre ihres Bestehens hat die MGNM 20 Kompositionsaufträge an Münchner Komponisten vergeben, die vom 17-köpfigen Festivalensemble unter Leitung von Peter Hirsch uraufgeführt werden.

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14. Juni 2016
20:00
Di
Karten € 15 und 10 erm.
  MKO songbook
Der vierte Abend der Reihe präsentiert ein breites Spektrum
zeitgenössischen Komponierens. Zwei der Stücke stammen von in München ansässigen Meistern, zwei weitere entstanden un-längst als Auftragswerke des Münchener Kammerorchesters. Erstmals ist eine veritable Uraufführung Teil des Programms: Nikolaus Brass’ „Sei Nacht zu mir” aus dem Jahre 2014 basiert auf Liedern des seit vielen Jahren in München lebenden persischen Dichters SAID. Minas Borboudakis’ Ewigkeitsmeditation über das Sternbild der „Cassiopéia” für – sehr virtuos eingesetztes – metallisches Schlagzeug und Streicher datiert dagegen schon von 2002. Explizit für ein Ensemble ohne Dirigent konzipiert ist „Hirta Rounds” des Iren David Fennessy. Umso dringender
verlangt „Sky Limited”, das ebenso impulsive wie hypnotisch
wirkende Streicherstück der frisch gebackenen Siemens-Preisträgerin Milica Djordjević, nach den formenden Händen des künftigen MKO-Chefdirigenten Clemens Schuldt.

Richard Putz Schlagzeug, Michael Hofmeister Countertenor,
Ruth Geiersberger
Sprecherin
Münchener Kammerorchester
, Dirigent Clemens Schuldt

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Foto Florian Ganslmeier
     
8. / 9. /10. Juni 2016
20:00
Mi / Do / Fr

Karten € 12 und 8 erm.
  Loop Grid
Minimal Loops & Maximum Improvisation.
Ein Geflecht aus rhythmisch-melodischen Patterns unterschiedlicher Länge, die – live gespielt – ständig wiederholt werden. Die Musiker sind frei in der Ausgestaltung des vor-gegebenen Materials, dadurch entsteht ein lebendig pulsierendes polyrhythmisch-melodisch-harmonisches Netz. Weitere Musiker umspielen improvisierend dieses Geflecht, darauf Bezug nehmend bis hin zu völlig freier Improvisation. Es entwickelt sich eine lockere Folge, eine Suite – Twisted Loops Revisited – minimal : free : eth : no : wave

Michael Hornstein sax, Max Osvald p, Michael Reithmeier b,
Claudius Ress tp, Jürgen Schneider dr

Ein Projket von Michael Reithmeier in Zusammenarbeit mit Creative Music Base
 
     
6. Juni 2016
Mo
20:00
Einführung 19:15
Karten € 15 und 10 erm.
  Code modern #3 Spectralism
Das dritte Konzert der Reihe „Code modern” des Ensembles
BlauerReiter ist dem Komponisten Gérard Grisey gewidmet. 2016, das Jahr in dem der Franzose seinen 70. Geburtstag gefeiert hätte, begibt es sich auf Spurensuche in der „Musique spectrale”. Neben Griseys Kompositionen sind Schlüsselwerke von Tristan Murail, Georges Aperghis und Fausto Romitelli zu hören.

Das Konzert beginnt mit Griseys erstem veröffentlichen Werk „Charme” für Klarinette solo, und schließt mit einem seiner wichtigsten „Talea” für Ensemble. „Paludes” von Tristan Murail, einem weiteren ,Vater’ der Spektralmusik, und das wilde Stück „Amok Koma” von Fausto Romitelli, einem prominenten Schüler Griseys, ergänzen das Programm. Den Kontrapunkt setzt „Grafittis” des griechisch-französischen Komponisten Georges Aperghis, ein Stück für Schlagzeug solo.

Ensemble BlauerReiter künstlerische Leitung Armando Merino
Zinajda Kodrič Flöte, Oliver Klenk Klarinette, Djordje Kujundzic Bassklarinette, Lorenz Chen Violine, Lilya Tymchyshyn Viola, Graham Waterhouse Violoncello, Wei-Chieh Lin Piano, Mathias Lachenmayr Schlagzeug, Paolo Mariangeli Klangregie

Konzerteinführung Shoshanna Liessmann, 19:15 Uhr

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I / 16
   
       
25. März 2016
Karfreitag
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Vingt regards sur l’Enfant-Jésus
Olivier Messiaen

Olivier Messiaens Zyklus der Zwanzig Blicke auf das Jesuskind gilt als Höhepunkt seines Klavierschaffen und als eine der bedeutensten Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Rund um einige häufig wiederkehrende Themen (Gottesthema, Thema der mystischen Liebe, Thema des östlichen Tanzes und Choralgesangs, Akkordthema, Thema der Freude) entstehen weiträumige Meditationen, durchaus inspiriert von Denkern wie Johannes vom Kreuz, Thomas von Aquin oder der Bibel. Die auf das Klavier übertragenen Vogelgesänge des begeisterten Ornithologen Messiaen stehen dabei für eine Atmosphäre der luftigen Freiheit in der Umgebung streng durchgeführter rhythmischer Kanons, gesetzmäßiger Vergrößerungen, polymodaler Ballungen und unumkehrbarer Rhythmen.

Martin Wolfrum Klavier

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23. März 2016
Mi
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Zwischenstation Zukunft
Kunst oder Unfall Salon #5

Salon #5 / Kunst oder Unfall lädt Künstler_innen und andere
Experten ein, sich mit Mitteln ihrer Wahl der Zwischenstation Zukunft zu widmen. Salon = Musik . Bühne . Texte . Büro . Bewegung . Hörspiel . Treffpunkt . Bar . Vortrag . Bild & Ton . dj . Gespräche . Sonstiges . geordnet, poetisch, chaotisch, privat und öffentlich. Jeder Salon gibt ein Thema, einen Leitbegriff oder eine Stimmung vor, auf die frei reagiert werden kann – oder auch nicht … where are we now?

u.a. mit EmpfangshalleCorbinian Böhm & Michael Gruber,
Katrin Lange Literaturhaus München, Katrin Petroschkat, mehreren Künstlern aus Brasilien, Liana Langa per Skype aus Riga und Kunst oder UnfallAugusta & Kalle Laar

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19. + 20. März 2016
Sa, So
20:00
Studio Schwere Reiter

Karten € 12 und 8 erm.

 

Zonen 4.2.
Musik-Tanz Performance von Claudia Senorer und Michael Maierhof

Die Choreografin Claudia Senoner und der Hamburger Komponist Michael Maierhof verschmelzen in Zonen 4.2. – für 3 Tänzer, Nylonsaiten und Motoren/Klangobjekte – choreografische und musikalische Prozesse und Strukturen miteinander. Drei Tänzer bewegen sich in einem speziell präparierten Raum und bringen diesen zum Klingen, der Raum wird zum Instrument. „Ich mag Systeme, die nicht starr sind”, sagt der Komponist und die Choreografin ergänzt, „es geht mir um eine Form des Tanzes, die nicht auf Handlung fußt, sondern selbst zur Handlung wird”.

Katrin Schafitel, Helmut Ott , Claudia Senoner Performance
Bernhard M. Eusterschulte Kostüme/Raum
Alexander Joseph Licht

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18. März 2016
Fr
17:00
18:15
20:00

21:15
22:00

Eintritt frei

  Tonkünstler München – 70 Jahre!
Konzertparcours zum Jubiläum

Unter dem Vorsitz des bedeutenden Dirigenten Hans Rosbaud gründeten 1946 arrivierte Münchner Musiker wie Richard Strauss, Carl Orff und Werner Egk den Verein Tonkünstler München e.V. (damals Münchener Tonkünstlerverband) neu, um das Musikleben in der Landeshauptstadt nach den Jahren der Nazi-Diktatur und des Kriegs wieder aufleben zu lassen. Seither setzt der Verein, dem heute 1.200 professionelle Musiker und Musikpädagogen angehören, Akzente im Musikleben Münchens u.a. mit jährlich rund 20 Konzerten Neuer Musik und 50 Schülerkonzerten, der Durchführung des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert” sowie der Trägerschaft von „JU[MB]LE”, Jugendensemble für Neue Musik Bayern.

Das Jubiläum Tonkünstler München – 70 Jahre! vereint alle Aspekte und bringt Musik für und mit Kindern und Jugendlichen, Shortcuts mit Komponisten und Interpreten, zentral im 20-Uhr-Konzert die Violinsonate von Richard Strauss mit Ingolf Turban sowie Musik von und mit dem Komponisten und Pianisten Moritz Eggert – und zum Ausklang Jazz und mehr

Konzerte 17 Uhr, 18.30 Uhr, 20 Uhr, 21:15, 22:00 Uhr

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15 + 16. März 2016
Di, Mi
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Verortung
Klang-Tanzperformance, Schwarz, Lamer, u.a.

Klang-Tanzperformance: Stimme und Klang, Körper und Bewegung treten in spannende Dialoge mit dem Raum und seiner inneren Struktur. Die architektonische Hülle und die akustischen Möglichkeiten des Ortes sind Anlass für eine konzertante Installation klanglicher und körperlicher Skulpturen. Ein individueller Ort im Raum, den der Besucher selbst wählt, die zufällige Lichteinstellung und das Flirren des Moments lassen Inseln und Fluchten im Raum erscheinen, die Performer wie Gäste gleichermaßen überraschen. Jeder Abend wird sich auf „eigenartige” Weise entwickeln!

Tanz Stephanie Felber, Ludger Lamers, Katrin Hofreiter
Klang Stefan Krausen, Christoph Reiserer, Rainald Schwarz

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Uraufführung
10. - 12. März 2016
Do, Fr, Sa
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
  SharePool
eine Video-Oper des Breakout Ensembles

Im Kern der Geschichte steht ein moderner Narziss, der das Motto „Broadcast yourself” so weit verinnerlicht hat, dass er am Fetisch des eigenen Abbilds vergeht. Hier geht es nicht nur darum sein Bild zu verbreiten, sondern es zum einzigen, zum „totalen” Bild zu transformieren, das eigene Leben wird zu einem weiteren offenen
(Browser-)Fenster. Wohin führt diese konsequente Fortsetzung der ewigen Selbstpublikation? Was wird aus Intimität, Identität und Gemeinschaft? Kommt eine Apokalypse auf uns zu, oder ist der Prozess so schleichend, dass wir einen möglichen Umbruch aller menschlichen Kontakte gar nicht wahrnehmen? Der moderne Narziss ertrinkt quasi in seinem eigenen, von ihm in den sozialen Medien evozierten Bild.

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Ausverkauft
4. - 6. Februar 2016
Do, Fr, Sa
20:00


Vorträge: 19 Uhr

Karten € 24 und 18 erm.

der Eintritt zu den Vorträgen ist frei

  Musicophilia

Im experimentellen Musiktheater „Musicophilia” mit Figuren aus Oliver Sacks’ Bestseller „Der einarmige Pianist” geht das Meta Theater auf eine dramatisch-poetische Reise durch das menschliche Gehirn. Erkenntnisse aus der Neurologie werden durch unerwartete Perspektiven, Farben, Choreografien und Klänge künstlerisch erfahrbar, die Grenzen zwischen äußerem und innerem Erleben von „Musik” verschwimmen in einem Kaleidoskop aus Licht, Bewegung und Klang. Ausgangspunkt der Inszenierung von Axel Tangerding ist das Buch des britischen Neurologen, der Episoden von Menschen erzählt, deren Musikalität besonders ausgeprägt, störend, krankhaft oder ganz verschwunden ist. Autor und Bachmann-Preisträger Norbert Niemann spannt in der Bühnenfassung aus unterschiedlichen Phänomenen wie Tinnitus, Amusie, Demenz, Amnesie, absolutem Gehör oder Synästhesie einen narrativen Bogen, den vier Performer zu Kompositionen und Sound-scapes von Steffen Wick & Simon Detel mit Leben erfüllen.

Cornelia Melián voice/performance, Peter Pruchniewitz actor/ performance, Gertrud Schilde violin/performance, Mathias Beyer-Karlshøj cello/performance, Stefano Di Buduo Video

wechselnde Lectures des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig 19 Uhr, Musiktheater 20 Uhr

4. Feb, 19:00
Hier spricht die Musik, Dr. Daniela Sommer
5. Feb, 19:00
Der positive Einfuss von Musik auf den Menschen, Dr. Thomas Fritsch
6. Feb, 19:00
Musik und Gehirn - Prof. Arno Villringer

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…a landscape of music gets illustrated by unexpected perspectives.

Oliver Sacks über sein Buch „Musicophilia“

       
30. Januar 2016
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Pogatschar unstaged
Helga Pogatschar, Musik-/Tanztheater konzertant

In vielen unterschiedlichen Genres ist Helga Pogatschar als
Komponistin unterwegs, ihr Werk umfasst Hörspiel und Medienkunst, Musiktheater und Tanztheater. Der Schwerpunkt ihres musikalischen Schaffens liegt auf der Bühne: „unstaged” zieht konzertant eine Bilanz der letzten Jahre mit Kompositionen für Streichquartett aus der Video-Oper „mystery – mach dir kein bild” (Münchener Biennale 2012), dem Musiktheater „Abteilung 13 Darstellende Kunst” und dem Tanztheater „Cadavre Exquise”. Lieder aus dem Tanztheaterstück „Drei fliegende Minuten” nach einem Text von Nora Gomringer, eine neue Annäherung an Monteverdis „Lasciate mi morire” und eine Folge von Performance-Musiken für Klavier und Zuspielband und für Akkordeon und Zuspielband komplimentieren den Abend.

Dorothea Brandt Gesang, Slava Cernavca Klarinetten, Jenny Stölken Viola, Vlad Cojocaru Akkordeon, Miku Nishimoto-Neubert Klavier, Joe Rappaport & Luciana Beleaeva Violine, Gunter Pretzel Viola, Graham Waterhouse Violoncello

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29. Januar 2016
Fr
19:55


Karten € 12 und 8 erm.
  sounds like something’s cooking
salon der loopsisters

performance, teehaus, dunkel hell, privat, offen, intim, bescheuert, ernsthaft, klick klick, brumm, zwitscher zwitscher vögel, grüne wiese, picknickdecke. hmm lecker … ein glas in der hand, entspannt unterhalten, freunde treffen, neue leute kennenlernen, diskutieren, lalala, das war aber schön, was ist das denn hier? echt schöne stimme. was trink ich jetzt? hallo du, was machst du da? plattenteller, sofa sit in, ui ist das gemütlich hier. was ist denn hier los? ich kannte den platz hier gar nicht, du? vorhang auf …

loopsisters Isabel Haase & Anne Wodtcke und Gäste:
Maria Berauer, Karo Knote, Katrin Petroschkat, Stephanie Felber, Ludger Lamers, Alexander Steig, Gila Stolzenfuß, Raquel Rodriguez, Horst Kirstein, Eva Lammers, Maren Emde, Anton Weizenegger, Ariane Mayer, Maier_Lankowitz, Christoph Bohlender, Anja Uhlig, Anna Pietocha, Combo des KKG und Michael Kuchar

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27. Januar 2016
MI
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  dedicated to …
Julius & Hyun-Jung Berger

Der international renommierte Cellist Julius Berger wird als
Uraufführungsinterpret von mittlerweile mehreren Komponisten-generationen geschätzt, von Sofia Gubaidulina bis Manuela Kerer. 2014 wurde ihm ein ganzer Band mit neuen Kompositionen gewidmet, das „Cellobuch für Julius Berger”. Gemeinsam mit seiner Frau, der Cellistin Hyun-Jung Berger, wird er Stücke aufführen, die für das Duo Berger entstanden sind, und ernste wie amüsante Einblicke geben in die Zusammenarbeit und das wechselseitige Spiel von Interpret und Komponist – mit Werken von Peter Michael Hamel, Markus Schmitt, Viktor Suslin, Johannes X. Schachtner u.a.

Hyun-Jung Berger, Julius Berger Cello
Gesprächspartner Johannes X. Schachtner

In Kooperation mit dem Tonkünstler München e.V.

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25. Januar 2016
Mo
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  NEOS live: Martin Schlump
Harry White Trio, Mathias Müller

NEOS, das Label für zeitgenössische Musik, Neuveröffentlichungen und Welt-Erst-Einspielungen von Kompositionen des 20./ 21. Jahrhunderts, stellt diesmal den Schweizer Komponisten Martin Schlumpf „live” mit zwei seiner Werke aus den Jahren 2011 und 2014 vor: „Puzzle” für Bassklarinette und Computer und „Pandora's Promise” für Altsaxophon, Cello und Klavier. Martin Schlumpf, 1947 geboren, verortet sich in seinem musikalischen Schaffen seit den 80er Jahren im Schnittfeld zwischen Komposition und Improvisation in einem neuen „postmodernen” Umfeld mit starkem Fokus auf der Rhythmik. Ein „kleines Konzert für Klarinette, Altsaxophon und Klavier” von Alfred Uhl und das „Klaviertrio in g-moll” von Clara Schumann in einer Fassung für Altsaxophon, Cello und Klavier runden den Abend ab.

Harry White Trio: Harry White Altsaxophon, Pi-Chin Chien Cello, Edward Rushton Klavier, Matthias Müller Klarinetten

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24. Januar 2016
So
20:00

Einführung 19:15


Karten € 15 und 10 erm.
  Code modern #1 zeitenlos
Ensemble BlauerReiter, Spanische Neue Musik

Das Ensemble BlauerReiter unter der musikalischen Leitung von Armando Merino spielt spanische Neue Musik: Werke von Fabián Panisello, entstanden zwischen 2000 und 2007, „Estudios para piano”, „Il destino ineluttabile di ogni cosa”, „Cinco piezas métricas” und die 2004/05 komponierten „Machaut-Architekturen I-V” von José María Sánchez-Verdú. Die Musiksprache Panisellos gründet auf der Entwicklung und Überlappung von Diatonik, Chromatik und Pentatonik, seine Vorliebe hinsichtlich zeitlicher Organisationsformen gilt dem „instabilen Gleichgewicht” und findet ein Vorbild im „aksak”, jenem unregelmäßigen Rhythmus in der Musik des Balkan und der Türkei. Sánchez-Verdú setzt sich in seinen „Architekturen” mit dem prägenden Tonschöpfer der Ars Nova, Guillaume de Machaut, und dessen „Messe de Nostre Dame” von 1364 auseinander und fragt, was von der damaligen Motettenkunst heute aktuell sein könnte.

Konzerteinführung 19:15 Uhr: Fabián Panisello im Gespräch mit
Prof. Andreas Puhani, Konzert 20 Uhr

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Uraufführungen
23. Januar 2016
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Portraitkonzert Tom Sora
Kompositionen von 1994 bis 2016

Sieben zwischen 1994 und 2016 entstandene Kompositionen für kleine Besetzung zeichnen ein Portrait von Tom Sora. Zwei Uraufführungen – dem „Zweiten Streichtrio” und „Heavy Metal” für E-Gitarre und Schlagzeug – werden fünf frühere Werke gegenübergestellt: „Gruppenzwänge” für Streichtrio reflektiert mit musikalischen Mitteln über soziale Konformität. „Frei Sein” für zwei Gitarren zitiert einige Sätze aus Kants Text „Was ist Aufklärung”, es geht um die Mündigkeit des Individuums. „Wer sich nicht, ... wird nicht ...” für Sopran und Schlagzeug thematisiert eine ethische Problematik. „Wechselspiele” für Sopran und Kurbelspieluhr ist eine Oper in Miniatur. Zwischen den Stücken erklingt „Stahlbauten” für Klavier.

Sarah Maria Sun Sopran
TrioCoriolis: Heather Cottrell Violine, Klaus-Peter Werani Viola,
Hanno Simons
Cello
Thomas Hastreiter
Schlagzeug
steuber.öllinger: Johannes Öllinger Gitarre, Martin Steuber Gitarre Andreas Skouras Klavier

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19. + 20. + 21. Jan 2016
Di, Mi, Do
20:00

Karten € 12 und 8 erm.

 

Triptychon des Augenblicks
ICI + Tanz – 3 Abende Improvisationen in Tönen + Bewegungen:

Wo wird Tanz zur Musik, wo Musik zum Tanz? Wo wird das Instrument Körper, wo ist der Akteur Instrument? Im Sommer 2015 gab es eine erste Begegnung zwischen Münchner Tänzer_ / Choreograf_innen und der Kernbesetzung des ICI – eines Ensembles von Musikern aus den Bereichen Jazz, Neue Musik, Klassik und Elektronik, das seit vielen Jahren daran arbeitet, die Kunst der Improvisation weiterzuentwickeln. Nun wird der künstlerische Dialog 3 Abende lang fortgesetzt, spontan, flüchtig präsent, ein Triptychon des Augenblicks.

Musik Martin Wolfrum, Gunnar Geisse, David Jäger, Roger Janotta, Markus Heinze, Sunk Pöschl, Georg Janker, Leo Gmelch, Christofer Varner Tanz Daniela Graça Schankula, Ludger Lamers, Helmut Ott, Katrin Schafitel, Daniele Varallo, Susie Wimmer

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update 23.03.2017