Programm
    Archiv 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008
      Impressum
   
 
  Karten unter reservierung@schwerereiter.de
oder 089 / 21898226 und an der Abendkasse

Vorverkauf über > München Ticket
       
   
   
       
12. Mai 2018
Sa
18:00, 20:00, 21:30

KARTEN: € 15 / 10 (erm)

  MGNM Musikfest 2018
Neue Musik in Bewegung

Im Spannungsfeld Musik in Bewegung – Musik als Bewegung „bewegt” sich das diesjährige Musikfest der Münchner Gesellschaft für Neue Musik. Zeitgenössische Klänge treffen auf tanzende Körper und tanzende Körper auf bewegte Musik. Nach dem Jubiläums-Musikfest 2016 mit 20 Kompositionsaufträgen an Münchner Komponist_innen und dem großen allgemeinen Musikfest im letzten Jahr, hat die MGNM für ihr diesjähriges Musikfest im Schwere Reiter Münchner Choreograph_innen, Tänzer_innen und Performer_innen gefragt, auf ausgewählte Kompositionen Münchner Komponisten_ innen zu reagieren. Bis Mai 2018 entstehen so ganz aktuell neue Choreographien. Tänzer_innen und Ensembles aus unterschiedlichen zeitgenössischen Tanzkonzepten treffen auf stilistisch sehr unterschiedliche Musikkonzepte in Besetzungen, die von Perkussion solo, Live-Elektronik über das klassische Klaviertrio bis zum 6-köpfigen gemischten Ensemble reichen. Die Musik wird interpretiert vom Ensemble BlauerReiter.

In drei Blöcken wird Musik in und als Bewegung neu erlebbar.
   
         
18:00
  Alexander Strauch : Michiyasu Furutani
3 und 4 - Summenstück IIIc für Flöte, Klarinette, Vibrafon und Klavier

Moritz Eggert : Anna und Zoltán Manó Beke
La Risposta für Akkordeon und Cello

Johannes X. Schachtner - Michiyasu Furutani
Hopscotch für Perkussion solo

Minas Borboudakis : Anna und Zoltán Manó Beke
Krámata
   
         
20:00
  Karl Gerber : Anna und Zoltán Manó Beke
Beautiful Numbers (kurz)

Johannes X. Schachtner : Michiyasu Furutani
Tangentino für Flöte und E-Gitarre

Norbert R. Stammberger : Michiyasu Furutani
re-recording no.18.171111.0023
für zwei Holzbläser, Percussion, E-Gitarre und additive Elektronik

Hans-Henning Ginzel : Michiyasu Furutani
Die Nachtgedichte des Pierrot, part 1&2

Dorothee Eberhardt
El Conde de Gondomar für Percussion solo
   
         
21:30
  Karl Gerber : Rosalie Wanka & Chris-Pascal Englund Braun
Beautiful Numbers (lang)


Laura Konjetzky : Rosalie Wanka & Chris-Pascal Englund Braun
betört verliebt

Christoph Reiserer : Rosalie Wanka & Chris-Pascal Englund Braun
Differenzen für Flöte, Vibraphon und Elektronik

Nikolaus Brass : Rosalie Wanka & Chris-Pascal Englund Braun
last verses
   
         
         
    Komponist_innen
Nikolaus Brass | Minas Borboudakis | Dorothee Eberhardt |
Moritz Eggert | Karl F. Gerber | Hans-Henning Ginzel |
Laura Konjetzky | Christoph Reiserer | Johannes X. Schachtner |
Norbert R. Stammberger | Alexander Strauch

Die Tänzer_innen / / Choreograph_innen

Rosalie Wanka | Chris-Pascal Englund Braun
Anna und Zoltán Manó Beke
Michiyasu Furutani

Das Ensemble BlauerReiter
Zinajda Kodrič, Flöte | Oliver Klenk, Klarinette | Lorenz Chen,
Violine | Katerina Giannitsioti, Violoncello | Marco Riccelli,
Klavier | Mathias Lachenmayr, Perkussion
Annette Rießner, Akkordeon | Johannes Öllinger, E-Gitarre

Musikalische Leitung: Armando Merino
   
         
   
   
     
14. / 15. Mai 2018
Mo, Di
20:00
KARTEN: € 12 / 8 (erm)
  4tissimo
Spontankompositionen, Momentchoreographien
Katrin Schafitel | 4 Musiker_innen | 4 Tänzer_innen

Komposition oder Choreographie? Oder beides? Oder etwas Drittes, undefiniert und überraschend unberechenbar in den künstlerischen Möglichkeiten? Es ist die letzte Chance, das zu überprüfen. Mit zwei Tagen Improvisation in doppelter Viererkonstellation endet das Experiment 4tissimo, das im Juni 2017 begann. Segen und Fluch der Symmetrie, der gleichen Gewichtung, 4 Tänzer_innen / 4 Musiker_innen – steht sie für ein ausgeglichenes Mischungsverhältnis, die 4, oder wird sie im Augenblick des Tuns zur Herausforderung?

Musiker:
Juri Kannheiser (Cello), ∎∎∎∆∎ (Turntables),
Markus Muench (Computer/Violine), Bernhard Seidel (Kontrabass)

Tänzer_innen:
Daniela Graça Schankula, Helmut Ott, Ludger Lamers, Katrin Schafitel

Ein Projekt von Katrin Schafitel und Schwere Reiter MUSIK, unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und vom Bezirk Oberbayern

   
     
17. Mai 2018
Do
20:00
KARTEN: € 15 / 10 (erm)
  MKO songbook
George Crumb, Márton Illés, Samir Odeh-Tamimi
Münchener Kammerorchester, Leitung Clemens Schuldt


Unter der Leitung von Clemens Schuldt spielt das Münchener
Kammerorchester zwei einstige MKO-Auftragswerke: 2008 schrieb der palästinensisch-israelische Komponist Samir Odeh-Tamimi
seinen „Aufbruch”. Impulsive Gestik und klangliche Subtilität werden darin kunstvoll in der Balance gehalten, während die sehr freien melodischen Linien arabische Einflüsse erkennen lassen. Eines der schwierigsten, konzeptionell radikalsten Werke des MKO-Repertoires ist Márton Illés’ „Rajzok I” (2011) für 24 in Vierteltonabständen gestimmte Streicher. Für die Wiederaufführung hat der Ungar diesen ersten Teil seines „Zeichnungen”-Zyklus’ revidiert. Das Konzert eröffnen die diabolischen „Images from the Dark Land” des Amerikaners George Crumb: Ein Meisterwerk der Quartettliteratur des späten 20. Jahrhunderts, in dem der Horror des Vietnamkriegs seinen musikalischen Niederschlag gefunden hat.

George Crumb
Black AngelsThirteen images from the Dark Land (1970)

Samir Odeh-Tamimi
Aufbruch‹ für Streichensemble (2008)

Márton Illés
Rajzok I (Zeichnungen) für 24 Streicher (2010/11, rev. 2018)


Ein Projekt vom Münchener Kammerorchester und Schwere Reiter MUSIK, unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

   
     
19. Mai 2018
Sa
20:00
KARTEN: € 15 / 10 (erm)
  Ensemble BlauerReiter : Code modern #9
Ein konkrete Utopie: John Cage, Reiko Füting, Nicolaus A. Huber
Leitung Armando Merino

Eine konkrete Utopie und Carte blanche à Reiko Füting: eine aktuelle Werkschau des deutschen Komponisten, der zwei Professuren – für Musiktheorie und Komposition – an der Manhattan School of Music in New York innehat. Das Ensemble BlauerReiter spielt unter der Leitung von Armando Merino Werke aus den Jahren 2015 bis 2018, Uraufführung und deutsche Erstaufführung inbegriffen. Für Füting ist es die unentwegte Suche nach Schönheit und Poesie, wie sie auch im Motto des Konzerts – „Musik ist eine konkrete Utopie”, Ernst Bloch – anklingt. Eine ganz andere utopisch-konkrete Auffassung bildet im selben Konzert den musikalischen Kontrapunkt: Pünktlich zum 50. Jahrestag der „68-Revolte” werden deren Form sprengende Forderungen nach neuen Rezeptionsweisen oder Kompositionstechniken und Provokationen in Werken von John Cage und Nicolaus A. Huber wieder lebendig.


Reiko Füting (*1970)
Weg der Schwäne, Lied (2015–16) Deutsche Erstaufführung
Stabat Mater (2017/2018) Uraufführung
3 Beatles Songs (2017/2018)

John Cage (1912–1992)
Living Room Music (1940)

Nicolaus A. Huber (*1939)
Leggiero mit Weissglut (2007)

Ein Projekt vom Ensemble BlauerReiter, Klangbrücke e.V. und Schwere Reiter MUSIK, unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

 
     
   
   
     

Uraufführung
3. - 10. Juni 2018
So - So
19:00

Einführung 4. Juni
Mo
16:15

  Münchener Biennale Festival für neues Musiktheater
Ein Porträt des Künstlers als Toter
Franco Bridarolli - Komposition, Klavier
Daniele Pintaudi - Schauspiel, Klavier
Davide Carnevali - Regie und Text

mehr
   
     
   
   
     
 

Schwere Reiter | Tanz | Theater | Musik
   
   
Copyright © 2008 - 2018 – Schwere Reiter MUSIK | Kunstbahnsteig
       
update 28.4.2018