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Vorverkauf über > München Ticket
   
   
II / 17
   
   
5. April 2017
Mi
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  Neues für Cello solo
Anja Lechner spielt zwei Uraufführungen der Komponisten Tõnu
Kõrvits aus Estland, Gheorghi Arnaoudov aus Bulgarien und andere Neue Musik für Violoncello solo.

Ganz Neues von Kõrvits und Arnaoudov, Neues von Mansurian und Silvestrov sowie Improvisationen von Anja Lechner stehen auf dem Programm des Konzerts. Die Cellosuiten von Bach und Britten als Vorbild hat der estnische Komponist Tõnu Kõrvits die Suite als Formgeber seines jüngsten Werkes gewählt. Seit über sechs Jahren verbindet Tõnu Kõrvits und Anja Lechner eine enge Zusammenarbeit. Mit ihr als Solistin erschien 2016 das Album Mirror mit Werken von Kõrvits für Cello, Chor und Streichorchester unter der Leitung von Tõnu Kaljuste. Die drei Sonette des bulgarischen Komponisten Gheorghi Arnaoudov basieren auf poetischen Texten von Michelangelo aus dem 16. Jahrhundert. Beide Werke sind Anja Lechner gewidmet, die sie in Anwesenheit der Komponisten an diesem Abend uraufführt. Neben der Klassischen und insbesondere der Neuen Musik, setzt sich die Cellistin auch mit anderen Stilrichtungen verschiedenster Kulturen auseinander. Ihre originären Projekte mit Musikergefährten wie dem Bandoneon-Meister Dino Saluzzi, dem Pianisten François Couturier, der Geigerin Patricia Kopatchinskaja oder dem Rosamunde Quartett sind bei ECM eingespielt. 

 
   

6. April 2017
Do
20:00

Karten € 12 und 8 erm.


  Beyond Purcell
The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre & Live Elektronik / Henry Purcell, Achim C. Bornhöft, Orm Finnendal, Markus Roth, Stephan Marc Schneider, Alexander Strauch, Bernhard Weidner, Karlheiz Essl, Berhard Lang

Original – Bearbeitung – Verarbeitung: Ein außergewöhnlicher Liederabend im Spannungsfeld der Musik Purcells und deren Verarbeitung und Bearbeitung durch zeitgenössische Komponisten. Inspiriert von der kompositorischen Qualität und von der Seelenqualität des umfangreichen Werkes des großen Orpheus Britannicus, begeben sich die Komponisten des Abends auf einen musikalischen Grenzgang zwischen Renaissance und Moderne. Zu den neuen Stücken von Alexander Strauch und Bernhard Weidner gesellen sich Reflektionen von Markus Roth, Achim C. Bornhöft, Stephan Marc Schneider, Karlheinz Essl, Orm Finnendahl, Bernhard Lang, Johannes Öllinger und Adrian Pereyra. Musiker und Komponisten eint die geistige Auseinandersetzung mit der Musik Henry Purcells, die es schafft, direkt und unmittelbar mit dem Hörer zu kommunizieren und ihn anzurühren.

Susanne Barta Mezzosopran
Adrian Pereyra E-Gitarre und Live-Elektronik


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8. April 2017
Sa
14:00, 16:00, 18:00
20:30, 22:30


Karten € 10 und 7
erm.
(gültig für den ganzen Tag)

  MGNM Musikfest 2017
das große Musikfest der Münchner Gesellschaft für Neue Musik mit unmittelbaren Klangerlebnissen, mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen, ein Konzertmarathon von nachmittags bis nachts

Die Münchner Gesellschaft für Neue Musik veranstaltet in diesem Jahr wieder einen Musikmarathon durch die Münchner Neue Musik Szene. Newcomer und bekannte Namen, Computerkompositionen und klassische Ensembles wechseln sich ab und zeigen für einen ganzen Tag in fünf Konzertblöcken die Bandbreite des Münchner Musikschaffens im Bereich der zeitgenössischen Musik. Werke von 27 Komponisten werden in über 300 Minuten Spielzeit von 50 Interpreten aufgeführt. In einem Late Night Improvisers Pool kommen abschließend Musiker und Komponisten zu einer gemeinsamen Improvisation zusammen.

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24. Mai 2017
Mi
20:00

Karten € 15 und 10 erm.

  DREI ZWEI EINS NULL
Lichtungen für Kammerensemble und Stimme - Kompositionen von
B. A. Zimmermann, M.E. Keller, K. Saariaho, J.-P. Mittmann u.a., Text und Improvisation mit dem Ensemble Horizonte & Julia Wahren

Lichtungen für vier Instrumente und Stimme. Spiegelung im Raum: von oben nach unten, von rechts nach links. Spiegelung in der Zeit: Aus Vorwärts wird Rückwärts. Spiegelung im Inhalt: Wird aus Ja Nein – oder aus Sinn Unsinn? Für DREI ZWEI EINS NULL wählt das Ensemble Horizonte aus Detmold Werke der Neuen und auch der Alten Musik zum Phänomen Zeit: wie sie messbar vergeht und doch immer wieder ihr Tempo ändert. Wie sie unausweichlich fortschreitet – und ausnahmsweise scheinbar umkehrt. Oder gar endet. Die vier Instrumentalisten spielen Stücke u.a. von Bernd Alois Zimmermann, Max E. Keller, Kaija Saariaho und Jörg-Peter Mittmann, dem Gründer und Leiter des Ensembles. Zusammen mit der Münchner Stimmkünstlerin Julia Wahren machen sie komponierte, improvisierte, sprachlich verdichtete Visionen vom Verlauf der Wirklichkeit hörbar. Das Ensemble Horizonte widmet sich seit seiner Gründung 1990 vor allem der zeitgenössischen Musik, mit interdisziplinären Projekten steht es für musikalische Perfektion und Experimentierfreude.

Jörg-Peter Mittmann Oboe, Mareike Neumann Violine,
Maria Pache Viola, Martina Styppa Violoncello,
Julia Wahren
Text & Stimme, Barbara Fumian & Julia Wahren Video

 
   
30. Mai 2017
Di
20:00
Karten € 15 und 10 erm.
  MKO songbook
das Münchener Kammerorchester spielt Werke von
Salvatore Sciarrino, John Adams und eine Uraufführung von Tom Sora, ein Auftragswerk des MKO, es dirigiert Daniel Carter

Arbeiten von vor Ort schaffenden Komponisten, Auftragswerke des Orchesters und dazu ausgewählte Klassiker des Streicherrepertoires im 20. Jahrhundert: Diesen drei Aspekten widmet sich das songbook des MKO. Der sechste Abend der Reihe, geleitet vom jungen Australier Daniel Carter, wird mit einer Uraufführung eröffnet: Wie eine eindringliche Rede nennt der in Bukarest geborene Wahl-Münchner Tom Sora sein Stück für 19 Streicher und Schlagwerk, das die alte Frage nach der Sprach-ähnlichkeit von Instrumentalmusik auf unkonventionelle Weise wieder aufgreifen wird. Das leuchtende Ideal und die geraubten Seiten lautet in deutscher Übersetzung der Titel von Salvatore Sciarrinos dreisätzigem MKO-Auftragswerk aus dem Jahr 2012. Ein autobiographisches Erlebnis hat darin seinen Niederschlag gefunden: Die tiefe Verunsicherung und Angst eines kompromisslos für seine Ideale eintretenden Künstlers angesichts des Diebstahls seiner Skizzenblätter. Den Abschluss des Programms bilden John Adams‘ minimalistisch pulsierende Shaker Loops – ein Meisterwerk seiner Art, das durch das Trinker-Epos Barfly mit Mickey Rourke (1987) schon früh Kultstatus erlangt hat.

Münchener Kammerorchester, Dirigent Daniel Carter

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31. Mai 2017
Mi
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  NEOS live : ŒNM
das Streichquartett des œnm . österreichisches ensemble für neue musik und der Klarinettist Andreas Schablas mit Werken von
Wolfgang Rihm und Peter Ruzicka aus den Jahren 1993 bis 2004


Das Streichquartett des œnm . österreichisches ensemble für neue musik spielt zusammen mit dem Klarinettisten Andreas Schablas Werke von Wolfgang Rihm, der gerade 65 wurde, und Peter Ruzicka. Mit über 300 Uraufführungen seit seiner Gründung 1975 hat sich das in Salzburg beheimatete oenm als eines der international führenden Ensembles für zeitgenössische Musik etabliert. Es ist zu Gast bei zahlreichen großen Festivals von den Salzburger und Bregenzer Festspielen, über Wien Modern, Ultraschall Berlin, Münchner Biennale, Milano Musica bis hin zum Warschauer Herbst. Das Ensemble spielt variabel in Besetzungen von 1 bis 15 Musiker_innen. In München widmet sich im 5. Konzert der Reihe NEOS live eine 5er Konstellation – der Soloklarinettist des Bayerischen Staatsorchesters und das Streichquartett des oenm – den Studien für Klarinette solo und dem Klarinettenquintett von Wolfgang Rihm, ihnen gegenüber stehen die Streichquartette Nr. 3 und Nr. 5 von Peter Ruzicka, die beide beim Münchner Label eingespielt wurden.

Streichquartett des œnm
Ekkehard Windrich Violine, Michaela Girardi Violine,
Jutas Javorka
Viola, Peter Sigl Violoncello,
Andreas Schablas Klarinette

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1. Juni 2017
Do
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  Delanoff75
Robert Delanoff zum Geburtstag, es spielen Eva Schieferstein Klavier, Zoltán Kovács Klarinetten, Elisabeth Weinzierl & Edmund Wächter Flöten und Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters

Der in München lebende Komponist Robert Delanoff feiert seinen 75. Geburtstag – und wir feiern ihn! Der ungarische Klarinettist Zoltán Kovács gratuliert, zusammen mit der Münchner Pianistin Eva Schieferstein und Solobläsern und Soloharfenistin des hr-Sinfonieorchesters, mit dem Programm der neuen CD mit Ersteinspielungen von Robert Delanoffs Klarinetten-Kompositionen: Tourbillons (2016, UA), Koloratur des Kolibri (2016, UA), For Animals (1997, UA), Alte Buche im Englischen Garten (2003), Ryoanji (2012/15) und Die Zeit vergeht (2013). Abgerundet wird das Programm durch Delanoffs neues Klavierstück Gum Tree Silhouettes at Night Time (2016, UA), Die Farben des Herbstes (2014, UA) und zwei weitere Kammermusikwerke für Holzbläser Tenerezze (2012, DE, UA mit 2 Flöten und Klavier) und Silence sur les Pléiades (2006) für Altflöte, Kontrabassflöte und Klavier.

Zoltán Kovács Klarinetten, Eva Schieferstein Klavier,
Anne-Sophie Bertrand Harfe,
Elisabeth Weinzierl
, Edmund Wächter, Sebastian Wittiber Flöten, Nicolas Cock-Vasiliou Oboe, Maciej Baranowski Horn,
Anette Pulheim-Suys
Fagott

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3. Juni 2017
Sa
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  dedicated to … TrioCoriolis
Klaus-Peter Werani, Hanno Simons und Thomas Hofer im
Gespräch mit Johannes X. Schachtner / Tonkünstler München

Die Gesprächskonzertreihe von Schwere Reiter und Tonkünstler München e.V. rückt Solisten und Ensembles in den Fokus, denen Werke gewidmet sind. Im Gespräch mit Johannes X. Schachtner wird diesmal das TrioCoriolis mit den Gründern Klaus-Peter Werani, Hanno Simons und dem neu dazugestoßenen Thomas Hofer über seine Arbeit berichten und Werke von Nikolaus Brass und Fredrik Zeller spielen, die für das Ensemble geschrieben wurden. Seit 2004 konzertiert das TrioCoriolis und begreift seitdem einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Engagement für das Entstehen Neuer Musik. Mit Nikolaus Brass verbindet es von Anfang an eine enge Zusammenarbeit, Trios und Quartette von ihm wurden uraufgeführt und als Aufnahmen produziert. Fredrik Zeller schrieb sein Werk für die vom TrioCoriolis initiierte Reihe HörBlicke21. Außerdem widmet das Ensemble dem Komponisten Klaus K. Hübler, der jüngst seinen 60. Geburtstag beging, die Aufführung seines 1. Streichtrios Konzertparaphrase.

Thomas Hofer Violine, Klaus-Peter Werani Viola,
Hanno Simons Violoncello

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6. / 7. und 9. Juni 2017
Di, Mi, Fr
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  4tissimo

4 Tänzer_innen / 4 Musiker_innen improvisieren an der Schnittstelle von Klang und Körper, jeden Tag neu, in gleicher Besetzung und unterschiedlicher Gewichtung. In nur einem Bruchteil einer Sekunde sind Entscheidungen zu fällen. Es zählt die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für den Moment. Verschiedene Themen und Vorgaben werden auf ganz unterschiedliche Weise an den 3 Improvisationsabenden aufgegriffen. 4 steht für ein ausgeglichenes Mischungsverhältnis – aber was, wenn sich die Konstellationen vervierfachen? Sforzato buffo brilliante majestoso con furore trifft auf rinforzando piano possibile abbandonandosi con grazioso.
Was entsteht, vergeht und was bleibt? Kann das Unvollkommene
vervollkommnet werden? Allein? Gemeinsam? Wer inszeniert was oder wen? Prima la musica, dopo la danza? oder prima il ballo e poi la musica? Körperlichkeiten, sei es Musiker_innen, Tänzer_innen oder Instrument, bekommen ganz andere Wertigkeiten und Dimensionen. Man ist sich nah und doch so fremd. Momentkompositionen entstehen, einzigartig und höchst präsent – ein Projekt von Katrin Schafitel.
   
   
III / 17
   
   
  in Vorbereitung
   
 

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update 18.03.2017