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5.10. + 6.10.
Mo, Di
20:00


Karten EUR 12 / 8 erm
  an den Rändern – transparent
das TrioCoriolis mit einer Auslese von künstlerischen Begegnungen der jüngsten Vergangenheit: Trios von Anton Webern, Michael Quell, Fredrik Zeller und Ulrich Kreppein – Differenzierungen an den Rändern
von Gestalt, Dichte, Klang und Metrum.

Heather Cottrell – Violine
Klaus-Peter Werani – Viola
Hanno Simons – Violoncello

 
    Fredrik Zeller (*1965) Der Paganinikomplex, Streichtrio (2010)
Ulrich Kreppein (*1979)
Windinnres für Streichtrio (2008/10)
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Anton Webern (1883-1945) Streichtrio op 20 (1926/27)
Michael Quell (*1960) Streichtrio – le son d’un monde secret et couvert (1994)
 
         
  Das Konzert kombiniert ein Schlüsselwerk der Moderne mit drei Streichtrios zeitgenössischer Komponisten.
Anton Webern hat Tore einerseits zur Freiheit und andererseits zur Verdichtung der Klänge geöffnet. Jeder der drei jüngeren Komponisten wählt solch ein Tor, jeder öffnet andere Räume. Michael Quell arbeitet mit sehr differenzierter Dichte phantastischer Texturen in seinem „le son d’un monde secret et couvert” untertitelten Trio, Fredrik Zeller führt mit dem „Paganinikomplex” in einen skurrilen Raum der Möglichkeit von Ton, Harmonik, Metrik und Ulrich Kreppein entwickelt in „Windinnres” seine Klänge aus verschiedensten Formen der klanglichen Bewegung, bis zum Hauch, in dem er sich wieder mit der Sprache von Webern trifft.
   
         
    TrioCoriolis
Drei außerordentliche Musiker haben sich im Streichtrio gefunden: Heather Cottrell (Violine), Klaus-Peter Werani (Viola) und Hanno Simons (Violoncello) präsentieren Interpretationen, welche sie aus drei verschiedenen Perspektiven gemeinsam erarbeitet haben. Die Corioliskraft ist Bild für die Summe der Energie, welche jeder dieser eigenen Sichten innewohnt. Nicht nur im Ensemble, sondern auch innerhalb der Geschichte des Streichtrios lassen sich die drei Musiker auf völlig verschiedene Standpunkte und ästhetische Konzepte ein: sie reichen von Mozart bis Schönberg und Schubert bis Zimmermann.

Alle drei Musiker sind durch ihre Ausbildung und ihren Werdegang sowohl in alter als auch in neuester Musik zu Hause. Bei äußerst renommierten Künstlerpersönlichkeiten (Igor Ozim, Ana Chumachenco, Kurt Guntner, Walter Nothas und Martin Ostertag) an den Musikhochschulen in Wien, Köln, Karlsruhe und München ausgebildet, hatten sie in ihrem bisherigen Berufsleben schon verschiedenste Stationen eines intensiven Konzertlebens durchlaufen (Sinfonieorchester Basel, Tonhalle-Orchester Zürich, MusikFabrik NRW, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg). Ihre professionelle Laufbahn führte sie in München zusammen, wo sich das TrioCoriolis vor inzwischen zehn Jahren gründete (bis 2012 war Michaela Buchholz Geigerin im TrioCoriolis). Aktuell sind Heather Cottrell, Klaus-Peter Werani und Hanno Simons Mitglieder im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Die Neue Musik spielte nicht nur in der Ausbildung und dem bisherigen Berufsweg aller drei Musiker eine bedeutende Rolle. Für seine Reihe HörBlicke21 hat das TrioCoriolis Komponisten beauftragt und deren Werke uraufgeführt. Regelmäßig wird die Triobesetzung um Klavier oder Bläser (Flöte, Oboe, Klarinette) erweitert, wodurch die Möglichkeiten des Repertoires nahezu unbegrenzt werden. Immer wieder jedoch kehrt das TrioCoriolis zu seiner angestammten Besetzung zurück: Hier erproben und finden sich die Gestaltungskräfte von Heather Cottrell, Klaus-Peter Werani und Hanno Simons im Wechselspiel der Transparenz, welches für Idee und Klang des TrioCoriolis die bestimmende Kraft bildet.

> www.triocoriolis.de
   
         
    Karten zu EUR 12 und 8 (erm) unter reservierung@schwerereiter.de
oder 089 / 21898226
und an der Abendkasse
Vorverkauf über > München Ticket

   
         
    ein Projekt vom TrioCoriolis in Kooperation mit Schwere Reiter MUSIK, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München
   
         
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update 4.7.2015