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31. März 2018
Ostersamstag
20:00
KARTEN: € 12 / 8 (erm)

 

solo SALOME : KAMMERkonzert
Georges Aperghis, Luciano Berio, Mauricio Kagel, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Johannes X. Schachtner (UA), Steffen Schleiermacher, Charlotte Seither (UA), Iris ter Schiphorst

In mehr als 25 Jahren intensiver Arbeit im Bereich der Neuen Musik hat Salome Kammer – Singschauspielerin, Stimmakrobatin, Diseuse und Avantgardesängerin – sich ein Repertoire von Solostücken aufgebaut mit allen Facetten, die die menschliche Stimme als Ausdruck zur Verfügung stellt. Auf dem Programm selten und nie gehörte Stimmartistik des 20. und 21. Jahrhunderts: Kompositionen der „Alt-Avantgardisten” Giacinto Scelsi, Luciano Berio und Mauricio Kagel, sowie Werke von Künstlern der Gegenwart, von Georges Aperghis und György Kurtág, Iris ter Schiphorst, Steffen Schleiermacher. Zwei Uraufführungen von Johannes X. Schachtner und Charlotte Seither runden den Abend ab.


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29. März 2018
Do
20:00

KARTEN: € 15 / 10 (erm)
  Ensemble Zeitsprung: Mark Andre - riss
Erste Gesamtaufführung des Triptychons | Leitung Markus Elsner

Recherchen für seine Oper „Wunderzaichen” führten Mark Andre 2011 nach Jerusalem, wo er der Theologin Margareta Gruber begegnete. Deren Aufsatz „Der Vorhang zerreißt” beeindruckte ihn tief und inspirierte ihn 2014 zur Komposition des Ensemblewerkes „riss”. Er beschloss, dieses zu einem Zyklus zu erweitern, und so trägt es inzwischen den Titel „riss 2” und ist Mittelsatz eines abendfüllenden Triptychons für großes Kammerensemble. Nach Uraufführungen der Einzelsätze in Frankfurt, Köln und Paris erklingt „riss” nun im Schwere Reiter erstmals als Ganzes – für das Münchner Ensemble Zeitsprung unter der Leitung von Markus Elsner eine besondere Aufgabe und Höhepunkt der laufenden Konzertsaison.
Die Dialektik von Nähe und Ferne, Präsenz und Abwesenheit Gottes im Neuen Testament ist Hauptmotiv in den für Andre so wichtigen Schriften von Margarete Gruber. Auch seine Musik bewegt sich oft an der Grenze des Hörbaren, sie „entschwindet”, wie er gern sagt – ist dabei aber zugleich von geradezu elektrisierender Präsenz. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht sein Glaube, dennoch ist „riss” alles andere als Kirchenmusik. Julia Spinola trifft wohl den Kern, wenn sie in der Zeit (Februar 2014) anmerkt: „Mark Andre schreibt aus tiefreligiösem Antrieb heraus eine vollständig säkularisierte Musik.“

Mark Andre (*1964)
riss 1 (2016)
riss 2 (2014)
riss 3 (2016)

Ensemble Zeitsprung, Leitung Markus Elsner

Tobias Kaiser, Flöte | Claire Sirjacobs, Oboe | Oliver Klenk, Klarinette | Artūras Gelusevicius, Fagott | Maria Teiwes, Horn | Matthew Sadler, Trompete | Philip Pineda Resch, Posaune | Gabriel Günther, Tuba | Mathias Lachenmayr, Schlagzeug | Philipp Lamprecht, Schlagzeug | Johanna Ponzer, Harfe | Kai Wangler, Akkordeon | Sachiko Hara, Klavier | Anna Kakutia, Violine | Véronique Bastian, Viola | Philipp von Morgen, Violoncello | Sophie Lücke, Kontrabass

   
       
26. März 2018
Mo
20:00

KARTEN: € 12 / 8 (erm)
  4tissimo
Spontankompositionen, Momentchoreographien
4 Musiker_innen | 4 Tänzer_innen

4tissimo die Vierte … Nach einem Set von Performances im Juni 2017, als die Idee eines doppelten Tanz/Musik = Musik/Tanz-Quartetts geboren und auf ihr künstlerisches Potential hinterfragt wurde, nach einer zweiten dreitägigen Sequenz im Oktober 2017 und drei Tagen im Februar 2018 geht 4tissimo nun in die vierte Runde. 4 Musiker_innen und 4 Tänzer_innen erkunden in musikalisch wie tänzerisch variierender Konstellation die vielen Facetten möglicher Aktion und Interaktion. Es entstehen Spontankompositionen und Momentchoreographien, kreiert im Augenblick des Tuns, ein intuitiv sich gegenseitig befruchtender und befeuernder Prozess auf ungewissem Terrain und Freiheit
in höchster Konzentration. Es zählt Wahrnehmung, Aufmerk-samkeit und das Bewusstsein für den Moment.

Performer_innen Musik – Jan Kiesewetter, Masako Ohta, Carsten Radtke, Eric Zwang-Eriksson;

Performer_innen Tanz – Daniela Graça Schankula, Ludger Lamers, Helmut Ott und Katrin Schafitel. Mitte Mai wird das Projekt in anderer Besetzung des „dualen Quartetts” fortgeführt und vollendet.

Ein Projekt von Katrin Schafitel in Zusammenarbeit mit Schwere Reiter MUSIK, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshaupstadt München

   
     

 

   
   
   
11. März 2018
So
20:00

KARTEN: € 15 / 10 (erm)
  Krimitzá : Treppenstufen /
Sciarrino : Infinito nero

5 Sänger_innen, Ensemble BlauerReiter / Leitung Armando Merino

Unterschiedliche musikalische Temperamente, divergierende Lebensphasen und doch eine Leidenschaft: das Wort, die mensch-liche Stimme, der singende Mensch. Das verbindet die junge griechische Komponistin Vasilikí Krimitzá und ihr 2017 vollendetes Werk Treppenstufen, for 5 singers and 10 instruments, – ein Projekt, für das sie 2015 das Stipendium für Musik der Landeshaupt-stadt München erhielt – mit Salvatore Sciarrinos sich aus dem Nichts entwickelnden Einakter Infinito nero aus dem Jahr 1998, Estasi in un atto per voce e otto strumenti, interpretiert von der Mezzosopranistin Monika Teepe. Unter der Leitung von Armando Merino spielt das Ensemble BlauerReiter die beiden heterogenen, im Zwischenland von Musiktheater ohne Szene, Kammeroper, Oratorium und konzertanter Performance angesiedelten Stücke.
   
       
9. März 2018
Fr
20:00
KARTEN: € 15 / 10 (erm)
  Münchner Philharmoniker OFF OFF
Synergie - Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Erkki-Sven Tüür
Synergie für Violine und Violoncello
Motus II für vier Schlagzeuger
Dimitrij Schostkowitsch
Symphonie Nr. 15 A-Dur op. 141, Bearbeitung für Klavier, Violine, Violoncello und Schlagwerk

Iason Keramidis - Violine Sven Faulian - Violoncello, Paul Rivinius - Klavier, Sebastian Förschl, Stefan Gagelmann, Jörg Hannabach, Michael Leopold - Schlagzeug

Das vierte Kammerkonzert von MPHIL im Schwere Reiter bringt Musik aus dem hohen Nordosten und liiert zwei Komponisten, beide am finnischen Meerbusen im Abstand von über 5o Jahren geboren, mit ganz und gar unterschiedlicher faktischer wie künstlerischer Vita. Unter dem Aristoteles entliehenen Titel Synergie – Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile vereint der Abend zwei Kompositionen des in Tallinn lebenden Esten Erkki-Sven Tüür aus den Jahren 1998 und 2010 mit einem Spätwerk von Dmitrij Schostakowitsch, der in St. Petersburg aufwuchs. Seine Symphonie Nr. 15 in A-Dur, die er 1971 vier Jahre vor seinem Tod vollendete, erklingt schlank und ungewöhnlich instrumentiert in einer kammermusikalischen Bearbeitung.

   
       

Neuer Termin 31.3.2018

7. März 2018
Mi
20:00

KARTEN: € 12 / 8 (erm)

 

ABSAGE wegen Erkrankung

solo SALOME : KAMMERkonzert
Georges Aperghis, Luciano Berio, Mauricio Kagel, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Johannes X. Schachtner (UA), Steffen Schleiermacher, Charotte Seither (UA), Iris ter Schiphorst

In mehr als 25 Jahren intensiver Arbeit im Bereich der Neuen Musik hat Salome Kammer – Singschauspielerin, Stimmakrobatin, Diseuse und Avantgardesängerin – sich ein Repertoire von Solostücken aufgebaut mit allen Facetten, die die menschliche Stimme als Ausdruck zur Verfügung stellt. Auf dem Programm selten und nie gehörte Stimmartistik des 20. und 21. Jahrhunderts: Kompositionen der „Alt-Avantgardisten” Giacinto Scelsi, Luciano Berio und Mauricio Kagel, sowie Werke von Künstlern der Gegenwart, von Georges Aperghis und György Kurtág, Iris ter Schiphorst, Steffen Schleiermacher. Zwei Uraufführungen von Johannes X. Schachtner und Charlotte Seither runden den Abend ab.

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4. März 2018
So
20:0
0
KARTEN: € 12 / 8 (erm)
 

Clockwork : Lost Places
Lisa Schöttl, Alexander Sascha Vaymer, Robin Becker

In ungewöhnlicher instrumentaler Besetzung widmet sich Clockwork
der experimentellen Musik und schafft Klangcollagen. Die teilweise minimalistische Musik unterliegt im spontanen Interagieren von Lisa Schöttl Hackbrett, Alexander Sascha Vaymer Violoncello, Robin Becker Klavier und Synthesizer einer andauernden Metamorphose. Für „Lost Places“ erhielt das Trio 2017 das Stipendium der Landeshauptstadt München für Musik.

Ein Projekt von Clockwork in Zusammenarbeit mit Schwere Reiter MUSIK, unterstützt von Kulturreferat der Landeshaupstadt München und Klangbrücke e.V

   
       
     
3. März 2018
Sa
20:00

KARTEN: € 15 / 10 (erm)
 

Ensemble BlauerReiter : Code modern #8
Mare Nostrum: Abbasi, Jabri, Odeh-Tamimi, Sánchez-Verdú
Leitung Armando Merino

Mare Nostrum – ein identitätsstiftender Kulturraum, im Römischen Reich erhielt das heutige Mittelmeer den Namen „unser Meer” – und bezeichnete jene Region, in der die westliche Kultur geboren wurde. Im 21. Jahrhundert ist es Schauplatz einer Migrationswelle aus den armen, Krisen erschütterten Ländern Afrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens in die wohlhabenden, politisch stabilen Länder des westlichen Europas. Themen wie Tradition und Trennung klingen bei den Komponist_innen aus Iran, Syrien, Israel/Palästina, Ägypten und Spanien an, es kommt ­– iniitiert von Armando Merino und dem Ensemble BlauerReiter – zum künstlerischen Dialog zwischen Anahita Abbasi, Zaid Jabri, Samir Odeh-Tamimi, Amr Okba und José María Sánchez-Verdú.

Samir Odeh-Tamimi (*1970)
Li-Umm-Kámel (2004)
für Flöte und Schlagzeug

Zaid Jabri (*1975)
Altum (2016)
für Akkodeon und Violoncello

Amr Okba (*1972)
Instability (2003)
für Flöte, Klarinete, Violine (Wood chimes I), Violoncello (Wood chimes II) und Klavier

PAUSE

José María Sánchez-Verdú (*1968)
Libro del jardín de arena (2015)
eine Installation für Flöte, Akkordeon, Gitarre, Bratsche, Violoncello und Schlagzeug

Anahita Abbasi (*1985)
Faab IV/a femme fatale (2016)
für Flöte, Klarinette, Violone, Viola, Violoncello, Klavier und Schlagzeug


Ensemble BlauerReiter, Leitung: Armando Merino
Zinajda Kodrič, Flöte
Oliver Klenk, Klarinette
Lorenz Chen, Violine
Alexa Beattie, Viola
Katerina Giannitsioti, Violoncello
Kai Wangler, Akkordeon
Johannes Öllinger, Gitarre
Marco Riccelli, Klavier
Mathias Lachenmayr, Schlagzeug

Ein Projekt von von Armando Merino8Enesmeble BlauerReiter unterstützt von Kulturreferat der Landeshaupstadt München und Klangbrücke e.V.

   
März
       
1. März 2018
Do
20:00

KARTEN: € 12 / 8 (erm)
  TRICOLORE 1
Barbarian Blue, Black Beauty, Ordinary Orange
Julia Wahren und Karina Erhard

Sorgen! Ach du meine Güte! Ja, es gibt sie. Aber wir besprechen sie ein andermal. Jetzt feiern wir. Den Unsinn. Das Glück der Phantasie. Die Insel am anderen Ende des Zwecks. Das Paradies der kummerlosen Kunst. Mit Musik-Dada vom Feinsten:„Barbarian Blue”, „Black Beauty” und „Ordinary Orange”. Die Performerinnen Julia Wahren – Text, Stimme – und Karina Erhard – Flöte, Saxophon, Loop – verbindet seit mehreren Jahren eine fruchtbare Zusammenarbeit in Musik-Performances für Theater, für Konzert-räume und den öffentlichen Raum.

Ein Projekt von SOUND ART + DRAMA in Zusammenarbeit mit Schwere Reiter MUSIK, unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München
   
 
28. Feb. 2018
Mi
20:00

KARTEN: € 15 / 10 (erm)
  MKO songbook
Henrik Ajax, Klaus Lang, Gregor A. Mayrhofer
Münchener Kammerorchester, Dirigent Gregor A. Mayrhofer

Drei zeitgenössische Ensemblewerke stehen auf dem Programm des neuen „songbooks” – es ist das siebte der fürs Schwere ReIter konzipierten Reihe. Aktuell erweitert Henrik Ajax sein 2014 komponiertes „Streichsextett” für große Besetzung. Unter dem Dirigat von Gregor A. Mayrhofer spielt das Münchener Kammerorchester dessen 2016 entstandenes „Oktett” und von Klaus Lang „vier gefäße. staub. licht” aus dem Jahr 2011, über das der Komponist sagt: „Es ist wie ein Erforschen des Wesens von Streicherklang, durch welches das Altbekannte, das Alltägliche gleichsam durch die Lupe betrachtet zum unbekannten wilden Neuland wird.”

Henrik Ajax (*2018)
Streichsextett
Version für Streichorchester - URAUFFÜHRUNG
I
II
III

Gregor A Mayrhofer (*1987)
Lageder Oktett - DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Andante (but static)
Adagio
Prestissimo
Maestoso poco plù mosso

Erkki Sven Tüür (*1959)
Action
aus Action . Passion . Illusion

Klaus Lang (*1971)
vier gefäße . staub . licht
für Streichorchester

   
 
   
 
       
25. Feb 2018
So
20:00

KARTEN: € 15 / 10 (erm)

(beide Tage € 20 / 14)
  Sonar 2018
Mikrofestival für Impovisierte Musik
| 20 Jahre ICI Ensemble
Gäste Trio Now

Am 26. Februar 2008, beinahe auf den Tag genau vor 10 Jahren, begann mit dem ICI Ensemble die Arbeit von Schwere Reiter MUSIK. Seither war das Ensemble häufiger Gast und brachte zahlreiche internationale Größen des Genres ins Schwere Reiter. Mit dem SONAR 2018 präsentiert das ICI Ensemble ein Mikrofestival für Improvisierte Musik: An zwei Abenden mit je drei Konzerten sind unter anderem zu erleben die Klang- und Geräuschwelten der amerikanischen Trompeterin Liz Allbee – Trompete und Elektronik –, das für sein sensibles wie kraftvolles Zusammenspiel gefeierte österreichische Trio Now und das ICI Ensemble – mit 20 Jahren kontinuierlicher Arbeit eine der beharrlichsten und experimentierfreudigsten Formationen in der Kunst des Widerständigen.
   
       
24. Feb 2018
Sa
20:00

KARTEN: € 15 / 10 (erm)
(beide Tage € 20 / 14)
 

Sonar 2018
Mikrofestival für Impovisierte Musik
| 20 Jahre ICI Ensemble
Gast Liz Allbee

Am 26. Februar 2008, beinahe auf den Tag genau vor 10 Jahren, begann mit dem ICI Ensemble die Arbeit von Schwere Reiter MUSIK. Seither war das Ensemble häufiger Gast und brachte zahlreiche internationale Größen des Genres ins Schwere Reiter. Mit dem SONAR 2018 präsentiert das ICI Ensemble ein Mikrofestival für Improvisierte Musik: An zwei Abenden mit je drei Konzerten sind unter anderem zu erleben die Klang- und Geräuschwelten der amerikanischen Trompeterin Liz Allbee – Trompete und Elektronik –, das für sein sensibles wie kraftvolles Zusammenspiel gefeierte österreichische Trio Now und das ICI Ensemble – mit 20 Jahren kontinuierlicher Arbeit eine der beharrlichsten und experimentierfreudigsten Formationen in der Kunst des Widerständigen.

   
       
23. Februar 2018
Fr
20:00

KARTEN: € 10 / 7 (erm)
  The Speaker + Caterina Barbieri
Valerio Tricoli | Werner Dafeldecker | Pan Daijing | Caterina Barbieri

Valerio Tricolis und Werner Dafeldeckers Komposition für eine Vokalsolistin und mobile Lautsprecher lässt sich als performative „musique concrète” beschreiben. Die beiden Komponisten arbeiten mit live-gesampelten Tonbandspiegelungen, Stimm-Multiplikationen und -Transformationen, mit emittierten Körperklängen und „field recordings”. Eine akustische Inszenierung, die sich mit Solipsismus, Paranoia, Identität und Weltverständnis beschäftigt: im szenischen Zentrum die chinesische, heute in Berlin lebende Musikperformerin Pan Daijing. Für THE SPEAKER erhielt Tricoli 2017 das Projektstipen-dium Junge Kunst/Neue Medien der Landeshauptstadt München. Als „supporting act” begleitet ein Live-Auftritt der elektronischen Musikerin und Komponistin Caterina Barbieri den Abend.
   
       
19. / 20. / 21. Feb. 2018
Mo, Di, Mi
20:00

KARTEN: € 12 / 8 (erm)
  4tissimo
Spontankompositionen, Momentchoreographien
4 Musiker_innen | 4 Tänzer_innen, ein Projekt von Katrin Schafitel

Komposition oder Choreographie? Ein experimenteller Spielprozess der besonderen Art, von 4 Musiker_innen
und 4 Tänzer_innen kreiert im Augenblick des Tuns: eine intuitiv sich gegenseitig befeuernde Interaktion, die sowohl im Tanz als auch in der Musik Neues, Unerwartetes entstehen lässt. Freiheit in höchster Konzentration, es zählt Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bewusstsein für den Moment. Körperlichkeiten, sei es Musiker_in, Tänzer_in oder Instrument, bekommen andere Wertigkeiten und Dimensionen.

Montag 19.02.2018
Daniela Graça Schankula, Ludger Lamers,
Helmut Ott und Katrin Schafitel (Tanz),

Karina Erhard (Flöte/Sax), Juri Kannheiser (Cello),
Jan Kiesewetter (Sax), Johannes Öllinger (Gitarre)

Dienstag 20.02.2018
Ludger Lamers, Helmut Ott, Búi Rouch und Katrin Schafitel (Tanz)

Karina Erhard (Flöte/Sax) Carsten Radtke (Gitarre),
Bernhard Seidel (Kontrabass), Eric Zwang-Eriksson (Schlagzeug)

Mittwoch 21.02.2018

Daniela Graça Schankula, Ludger Lamers,
Helmut Ott und Katrin Schafitel (Tanz)

Markus Muench (Computer, Violine), Carsten Radtke (Gitarre),
Bernhard Seidel (Kontrabass), Eric Zwang-Eriksson (Schlagzeug)

   
     
   
   
 
21. Januar 2018
So
20:00
  dedicated to ... Johannes Öllinger
Werke von Felix Leuschner, Helmut Oehring, Stepha Schweiger,
Tom Sora und Bernhard Weidner

Johannes Öllinger
- Gitarre, Florence Losseau - Mezzosopran,
Thomas Hastreiter - Schlagzeug

Die Gesprächskonzertreihe der Tonkünstler München rückt Interpreten in den Fokus, denen Werke gewidmet sind. Diesmal stellt Johannes X. Schachtner den Gitarristen Johannes Öllinger vor, dessen musikalisches Spektrum von Alter Musik bis zu aktuellen Erscheinungsformen mit Elektronik, Elektrogitarre und performativen Elementen reicht und der jüngst mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2017 ausgezeichnet wurde. Er spielt Werke von Helmut Oehring, Stepha Schweiger, Tom Sora, Bernhard Weidner und eine Uraufführung von Felix Leuschner. Neben Johannes Öllinger wirken die Mezzosopranistin Florence Losseau und der Schlagzeuger Thomas Hastreiter mit.

KARTEN: EUR 12 und 8 (erm)

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20. Januar 2018
Sa
20:00
  DUO2KW expanding!
Werke von Henrik Ajax, Sergej Newski, Gérard Pesson und KP Werani
Kai Wangler - Akkordeon, Klaus-Peter Werani - Viola

Kai Wangler, Akkordeon, und Klaus-Peter Werani, Viola, spielen junge und neueste Werke von Sergej Newski, Gérard Pesson, Henrik Ajax – aus den Jahren 2004 bis 2014 – und eine Uraufführung von KP Werani selbst. Zu gleichen Teilen finden sich im aktuellen Programm internationale und lokal in München entstandene Stücke für diese faszinierende Besetzung. Sie befassen sich mit der klanglichen Gemeinschaft von Viola und Akkordeon, mit Spaltung und Grenzen im Spielen und Hören – und KP Werani greift in seiner Komposition gemeinsame Klangforschungen und Klangentdeckungen des DUO2KW auf.

KARTEN: EUR 12 und 8 (erm)

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17. Januar 2018
Mi
20:00
  risonanze erranti / Peter Tilling
Munich contemporary: new music for the city
Birke J. Bertelsmeier, Amr Okba, Timo Ruttkamp, Peter Ruzicka, Benjamin Scheuer und Anno Schreier

Ensemble risonanze erranti/Peter Tilling
Solisten: Frederic Belli - Posaune, Peter Tilling - Violoncello

Uraufführungsopulenz zeichnet das Konzert aus, das Peter Tilling für
das von ihm geleitete Ensemble risonanze erranti konzipiert hat: sechs Komponisten, sechs Werke zwischen 2016 und jetzt geschrieben,
fünf davon Uraufführungen, eins eine Münchner Erstaufführung –
was für eine Konzentration aktueller Neuer Musik, komponiert von
Birke J. Bertelsmeier, Amr Okba, Timo Ruttkamp, Benjamin Scheuer, Anno Schreier und Peter Ruzicka. Frederic Belli, der Solist der Uraufführung, spielt Ruzickas Memorial für Posaune und Kammerensemble, Peter Tlling selbst den Solopart des Cellokonzerts von Amr Okba.

KARTEN: EUR 15 und 10 (erm)

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III / 17
  Karten unter reservierung@schwerereiter.de
oder 089 / 21898226 und an der Abendkasse

Vorverkauf über > München Ticket
       
19. Nov 2017
So
20:00
Karten € 15 und 10 erm.
  ZEITSPRUNG 30
Werke von Luigi Dallapiccola und Klaus Ospald für Frauenstimme
und Ensemble aus den Jahren 1942 bis 2012 / Thérèse Wincent Sopran, Noa Frenkel Alt, Ensemble Zeitsprung, Leitung Peter Hirsch

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16./17./18. Nov 2017
Do, Fr, Sa
20:00
Karten € 15 und 10 erm.
  THIS IS NOT A SWANSONG
Musiktheater von gamut inc. (Berlin) für Klangobjekte, Monochorde,
Performer, Chor, im Raum angeordnete Lautsprecher, Glühlampen und Projektionen, von & mit Marion Wörle, Maciej Sledziecki, Michael Vorfeld u.a.

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Einstein, Halle 4
25. Oktober 2017
Mi
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  Achtung! Konzert verlegt ins Einstein, Halle 4 > Einsteinstr 42
DUO2KW expanding

Neues für Viola & Akkordeon / Werke von Clara Iannotta (UA),
Nicolaus A. Huber, Marco Stroppa und Uroš Rojko / Klaus-Peter Werani Viola, Kai Wangler Akkordeon

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23. Oktober 2017
Mo
20:00
Karten € 15 und 10 erm.
  Code modern #7 – East Goes West
Zeitgenössische Musik von Franco Donatoni, Klaus Huber, Kaito Nakahori, Jung-eun Park, Giacinto Scelsi und Zihua Tan /
Ensemble BlauerReiter, Leitung Armando Merino

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der neue Termin
24. Oktober 2017
Di
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  Roger Jannotta : An Uneven Decade
Joan Schneider spielt Werke für Klavier solo des in München lebenden
den amerikanischen Komponisten / Uraufführung seiner Sonata 2015

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21. Oktober 2017
Sa
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  Reflex : Samay
Carsten Radtke 10 string g & e-g, Christoph Reiserer sax & kl, Tobias Ott tabla / klassische hindustani Rhythmik – karnatische Rhythmik – Barock – electronics – Werke – Improvisation

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24. statt 20. Oktober 2017
Di statt Fr
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  Achtung! Konzert verlegt auf den 24.10.2017
Roger Jannotta : An Uneven Decade

Joan Schneider spielt Werke für Klavier solo des in München lebenden
den amerikanischen Komponisten / Uraufführung seiner Sonata 2015

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18. Oktober 2017
Mi
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  GoRunJumpFly
Ensemble Mambo Varèse – Norbert R. Stammberger composition &
soprano sax , Rieko Okuda (Japan) piano, Dafne Narvaez Berlfein (Ecuador) visuals, S. Cansu Ergin (Türkei) dance

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16. Oktober 2017
Mo
20:00
Karten € 15 und 10 erm.
  KallePhil : Shinaz' Paintbook
Kalle Kalima
e-guit, Gunnar Geisse & Gunter Pretzel Laptop/Viola
und Vladimir Tolpygo Violine, Beate Springorum Viola, Sissy Schmidhuber Violoncello / Münchner Philharmoniker OFF OFF

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13./14./15. Oktober 2017
Fr, Sa. So
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  ff ... 4tissimo
Spontankompositionen, Momentchoreographien, Improvisationen
an der Schnittstelle von Klang und Körper : 4 Tänzer_innen / 4 Musiker_ innen, ein Projekt von
Katrin Schafitel

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II / 17
   
   
6. / 7. und 9. Juni 2017
Di, Mi, Fr
20:00
Karten € 12 und 8 erm.
  4tissimo
4 Tänzer_innen / 4 Musiker_innen

improvisieren an der Schnittstelle von Klang und Körper, jeden Tag neu, in gleicher Besetzung und unterschiedlicher Gewichtung. In nur einem Bruchteil einer Sekunde sind Entscheidungen zu fällen. Es zählt die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für den Moment. Verschiedene Themen und Vorgaben werden auf ganz unterschiedliche Weise an den 3 Improvisationsabenden aufgegriffen. 4 steht für ein ausgeglichenes Mischungsverhältnis – aber was, wenn sich die Konstellationen vervierfachen? Sforzato buffo brilliante majestoso con furore trifft auf rinforzando piano possibile abbandonandosi con grazioso.
Was entsteht, vergeht und was bleibt? Kann das Unvollkommene
vervollkommnet werden? Allein? Gemeinsam? Wer inszeniert was oder wen? Prima la musica, dopo la danza? oder prima il ballo e poi la musica? Körperlichkeiten, sei es Musiker_innen, Tänzer_innen oder Instrument, bekommen ganz andere Wertigkeiten und Dimensionen. Man ist sich nah und doch so fremd. Momentkompositionen entstehen, einzigartig und höchst präsent – ein Projekt von Katrin Schafitel.

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3. Juni 2017
Sa
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  dedicated to … TrioCoriolis
Klaus-Peter Werani, Hanno Simons und Thomas Hofer im
Gespräch mit Johannes X. Schachtner / Tonkünstler München

Die Gesprächskonzertreihe von Schwere Reiter und Tonkünstler München e.V. rückt Solisten und Ensembles in den Fokus, denen Werke gewidmet sind. Im Gespräch mit Johannes X. Schachtner wird diesmal das TrioCoriolis mit den Gründern Klaus-Peter Werani, Hanno Simons und dem neu dazugestoßenen Thomas Hofer über seine Arbeit berichten und Werke von Nikolaus Brass und Fredrik Zeller spielen, die für das Ensemble geschrieben wurden. Seit 2004 konzertiert das TrioCoriolis und begreift seitdem einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Engagement für das Entstehen Neuer Musik. Mit Nikolaus Brass verbindet es von Anfang an eine enge Zusammenarbeit, Trios und Quartette von ihm wurden uraufgeführt und als Aufnahmen produziert. Fredrik Zeller schrieb sein Werk für die vom TrioCoriolis initiierte Reihe HörBlicke21. Außerdem widmet das Ensemble dem Komponisten Klaus K. Hübler, der jüngst seinen 60. Geburtstag beging, die Aufführung seines 1. Streichtrios Konzertparaphrase.

Thomas Hofer Violine, Klaus-Peter Werani Viola,
Hanno Simons Violoncello


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1. Juni 2017
Do
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
  Delanoff75
Robert Delanoff zum Geburtstag, es spielen Eva Schieferstein Klavier, Zoltán Kovács Klarinetten, Elisabeth Weinzierl & Edmund Wächter Flöten und Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters

Der in München lebende Komponist Robert Delanoff feiert seinen 75. Geburtstag – und wir feiern ihn! Der ungarische Klarinettist Zoltán Kovács gratuliert, zusammen mit der Münchner Pianistin Eva Schieferstein und Solobläsern und Soloharfenistin des hr-Sinfonieorchesters, mit dem Programm der neuen CD mit Ersteinspielungen von Robert Delanoffs Klarinetten-Kompositionen: Tourbillons (2016, UA), Koloratur des Kolibri (2016, UA), For Animals (1997, UA), Alte Buche im Englischen Garten (2003), Ryoanji (2012/15) und Die Zeit vergeht (2013). Abgerundet wird das Programm durch Delanoffs neues Klavierstück Gum Tree Silhouettes at Night Time (2016, UA), Die Farben des Herbstes (2014, UA) und zwei weitere Kammermusikwerke für Holzbläser Tenerezze (2012, DE, UA mit 2 Flöten und Klavier) und Silence sur les Pléiades (2006) für Altflöte, Kontrabassflöte und Klavier.

Zoltán Kovács Klarinetten, Eva Schieferstein Klavier,
Anne-Sophie Bertrand Harfe,
Elisabeth Weinzierl, Edmund Wächter, Anissa Baniahmad Flöten, Nicolas Cock-Vasiliou Oboe, Maciej Baranowski Horn,
Anette Pulheim-Suys Fagott

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31. Mai 2017
Mi
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  NEOS live : ŒNM
das Streichquartett des œnm . österreichisches ensemble für neue musik und der Klarinettist Andreas Schablas mit Werken von
Wolfgang Rihm und Peter Ruzicka aus den Jahren 1993 bis 2004

Das Streichquartett des œnm . österreichisches ensemble für neue musik spielt zusammen mit dem Klarinettisten Andreas Schablas Werke von Wolfgang Rihm, der gerade 65 wurde, und Peter Ruzicka. Mit über 300 Uraufführungen seit seiner Gründung 1975 hat sich das in Salzburg beheimatete oenm als eines der international führenden Ensembles für zeitgenössische Musik etabliert. Es ist zu Gast bei zahlreichen großen Festivals von den Salzburger und Bregenzer Festspielen, über Wien Modern, Ultraschall Berlin, Münchner Biennale, Milano Musica bis hin zum Warschauer Herbst. Das Ensemble spielt variabel in Besetzungen von 1 bis 15 Musiker_innen. In München widmet sich im 5. Konzert der Reihe NEOS live eine 5er Konstellation – der Soloklarinettist des Bayerischen Staatsorchesters und das Streichquartett des oenm – den Studien für Klarinette solo und dem Klarinettenquintett von Wolfgang Rihm, ihnen gegenüber stehen die Streichquartette Nr. 3 und Nr. 5 von Peter Ruzicka, die beide beim Münchner Label eingespielt wurden.

Streichquartett des œnm
Ekkehard Windrich Violine, Michaela Girardi Violine,
Jutas Javorka Viola, Peter Sigl Violoncello,
Andreas Schablas Klarinette

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30. Mai 2017
Di
20:00
Karten € 15 und 10 erm.
  MKO songbook
das Münchener Kammerorchester spielt Werke von
Salvatore Sciarrino, John Adams und eine Uraufführung von Tom Sora, ein Auftragswerk des MKO, es dirigiert Daniel Carter

Arbeiten von in München schaffenden Komponisten, Auftragswerke des Orchesters und dazu ausgewählte Klassiker des Streicherrepertoires im 20. Jahrhundert: Diesen drei Aspekten widmet sich das Songbook des MKO. Für den sechsten Abend der Reihe hat das MKO erstmals einen Kompositionsauftrag vergeben, der von der Ernst von Siemens-Musikstiftung unterstützt wurde: Eine eindringliche Rede nennt der in Bukarest geborene Wahl-Münchner Tom Sora sein Stück für 19 Streicher und Schlagwerk, das die alte Frage nach der Sprachähnlichkeit von Instrumentalmusik auf unkonventionelle Weise wieder aufgreift. Ein Auftragswerk des MKO ist auch Salvatore Sciarrinos dreisätziges L’ideale lucente e le pagine rubate aus dem Jahr 2012. Ein autobiographisches Erlebnis hat darin seinen Niederschlag gefunden: die tiefe Verunsicherung und Angst eines kompromisslos für seine Ideale eintretenden Künstlers angesichts des Diebstahls seiner Skizzenblätter. Den Abschluss des Programms bilden John Adams‘ minimalistisch pulsierende Shaker Loops – ein Meisterwerk seiner Art, das durch das Trinker-Epos Barfly mit Mickey Rourke (1987) schon früh Kultstatus erlangt hat. Das Konzert wird vom jungen australischen Dirigenten Daniel Carter geleitet, der erstmals beim MKO zu Gast ist.

Münchener Kammerorchester, Dirigent Daniel Carter

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24. Mai 2017
Mi
20:00

Karten € 15 und 10 erm.

  DREI ZWEI EINS NULL
Lichtungen für Kammerensemble und Stimme - Kompositionen von
B. A. Zimmermann, M.E. Keller, K. Saariaho, J.-P. Mittmann u.a., Text und Improvisation mit dem Ensemble Horizonte & Julia Wahren

Lichtungen für vier Instrumente und Stimme. Spiegelung im Raum: von oben nach unten, von rechts nach links. Spiegelung in der Zeit: Aus Vorwärts wird Rückwärts. Spiegelung im Inhalt: Wird aus Ja Nein – oder aus Sinn Unsinn? Für DREI ZWEI EINS NULL wählt das Ensemble Horizonte aus Detmold Werke der Neuen und auch der Alten Musik zum Phänomen Zeit: wie sie messbar vergeht und doch immer wieder ihr Tempo ändert. Wie sie unausweichlich fortschreitet – und ausnahmsweise scheinbar umkehrt. Oder gar endet. Die vier Instrumentalisten spielen Stücke u.a. von Bernd Alois Zimmermann, Max E. Keller, Kaija Saariaho und Jörg-Peter Mittmann, dem Gründer und Leiter des Ensembles. Zusammen mit der Münchner Stimmkünstlerin Julia Wahren machen sie komponierte, improvisierte, sprachlich verdichtete Visionen vom Verlauf der Wirklichkeit hörbar. Das Ensemble Horizonte widmet sich seit seiner Gründung 1990 vor allem der zeitgenössischen Musik, mit interdisziplinären Projekten steht es für musikalische Perfektion und Experimentierfreude.

Jörg-Peter Mittmann Oboe, Mareike Neumann Violine,
Maria Pache Viola, NIco Nesyba Violoncello,
Julia Wahren Text & Stimme

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8. April 2017
Sa
14:00, 16:00, 18:00
20:30, 22:30


Karten € 10 und 7 erm.
(gültig für den ganzen Tag)

 

MGNM Musikfest 2017
das große Musikfest der Münchner Gesellschaft für Neue Musik mit unmittelbaren Klangerlebnissen, mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen, ein Konzertmarathon von nachmittags bis nachts

Die Münchner Gesellschaft für Neue Musik veranstaltet in diesem Jahr wieder einen Musikmarathon durch die Münchner Neue Musik Szene. Newcomer und bekannte Namen, Computerkompositionen und klassische Ensembles wechseln sich ab und zeigen für einen ganzen Tag in fünf Konzertblöcken die Bandbreite des Münchner Musikschaffens im Bereich der zeitgenössischen Musik. Werke von 27 Komponisten werden in über 300 Minuten Spielzeit von 50 Interpreten aufgeführt. In einem Late Night Improvisers Pool kommen abschließend Musiker und Komponisten zu einer gemeinsamen Improvisation zusammen.

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6. April 2017
Do
20:00

Karten € 12 und 8 erm.


  Beyond Purcell
The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre & Live Elektronik / Henry Purcell, Achim C. Bornhöft, Orm Finnendal, Markus Roth, Stephan Marc Schneider, Alexander Strauch, Bernhard Weidner, Karlheiz Essl, Berhard Lang

Original – Bearbeitung – Verarbeitung: Ein außergewöhnlicher Liederabend im Spannungsfeld der Musik Purcells und deren Verarbeitung und Bearbeitung durch zeitgenössische Komponisten. Inspiriert von der kompositorischen Qualität und von der Seelenqualität des umfangreichen Werkes des großen Orpheus Britannicus, begeben sich die Komponisten des Abends auf einen musikalischen Grenzgang zwischen Renaissance und Moderne. Zu den neuen Stücken von Alexander Strauch und Bernhard Weidner gesellen sich Reflektionen von Markus Roth, Achim C. Bornhöft, Stephan Marc Schneider, Karlheinz Essl, Orm Finnendahl, Bernhard Lang, Johannes Öllinger und Adrian Pereyra. Musiker und Komponisten eint die geistige Auseinandersetzung mit der Musik Henry Purcells, die es schafft, direkt und unmittelbar mit dem Hörer zu kommunizieren und ihn anzurühren.

Susanne Barta Mezzosopran
Adrian Pereyra E-Gitarre und Live-Elektronik


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5. April 2017
Mi
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  Neues für Cello solo
Anja Lechner spielt zwei Uraufführungen der Komponisten Tõnu
Kõrvits aus Estland, Gheorghi Arnaoudov aus Bulgarien und andere Neue Musik für Violoncello solo.

Ganz Neues von Kõrvits und Arnaoudov, Neues von Mansurian und Silvestrov sowie Improvisationen von Anja Lechner stehen auf dem Programm des Konzerts. Die Cellosuiten von Bach und Britten als Vorbild hat der estnische Komponist Tõnu Kõrvits die Suite als Formgeber seines jüngsten Werkes gewählt. Seit über sechs Jahren verbindet Tõnu Kõrvits und Anja Lechner eine enge Zusammenarbeit. Mit ihr als Solistin erschien 2016 das Album Mirror mit Werken von Kõrvits für Cello, Chor und Streichorchester unter der Leitung von Tõnu Kaljuste. Die drei Sonette des bulgarischen Komponisten Gheorghi Arnaoudov basieren auf poetischen Texten von Michelangelo aus dem 16. Jahrhundert. Beide Werke sind Anja Lechner gewidmet, die sie in Anwesenheit der Komponisten an diesem Abend uraufführt. Neben der Klassischen und insbesondere der Neuen Musik, setzt sich die Cellistin auch mit anderen Stilrichtungen verschiedenster Kulturen auseinander. Ihre originären Projekte mit Musikergefährten wie dem Bandoneon-Meister Dino Saluzzi, dem Pianisten François Couturier, der Geigerin Patricia Kopatchinskaja oder dem Rosamunde Quartett sind bei ECM eingespielt. 

 
     
    I / 17    
     
5. März 2017
So
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  Traumlandschaft
Kompositionen zum Thema Traum und Nacht von Laura Konjetzky / vom Solowerk bis zum Sextett

Der Traum als Raum, als Klang, als Metapher. Die Nacht als Form, als Extrakt. Mich fasziniert die Veränderung der Wahrnehmung im Traum und in der Nacht, in meiner kompositorischen Arbeit erkläre ich diese andersartigen Sinneseindrücke als Realität, sagt Laura Konjetzky. Im Konzert „Traumlandschaft” erklingen Kompositionen aus den Jahren 2010 bis 2017, vom Solowerk bis zum Sextett. Gekrönt wird der Abend durch zwei Uraufführungen, ein Nocturne für Violine solo und ein neues Kammermusikstück. Werke wie „schatten im traum” für Klavier, Violoncello und Schlagzeug (2010), „Verwischte Spuren im düsteren Traum” für Violoncello und Klavier (2016), „Der durchgeschüttelte Traum” für Sopran, Mezzosopran, zwei Querflöten, E-Gitarre und Klavier (2016) kreieren unterschied-liche musikalische Traumlandschaften, begegnen Nocturnes für Klavier solo oder Nocturne 2 für Klavier und sprechenden Pianisten (2011).

Laura Konjetzky Klavier, Katharina Susanne Müller Violine,
Hans-Henning Ginzel Violoncello, Daan Wilms Schlagzeug, Verena Schmid Sopran, Florence Losseau Mezzosopran, Yuting Huang und Ivana Hick Querflöte. Claas Krause E-Gitarre

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Foto: Regina Heiland
     
4. März 2017
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  DUO2KW expanding
Neues für Viola & Akkordeon von Ulrich Kreppein, Rolf
Riehm, Uroš Roijko und Fredrik Zeller

Das DUO2KW hat sich 2010 gegründet, Ausgangspunkt waren Konzerte mit Werken von Nicolaus A. Huber, Uroš Rojko und Rolf Riehm. Sofort hatten beide Musiker das Bedürfnis, mehr Programme mit Musik für Akkordeon und Viola zu spielen. Beide, Kai Wangler und Klaus-Peter Werani, sind tief in der deutschen Szene für Neue Musik verwurzelt und haben mit den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, Dirigenten und Ensembles gearbeitet. Nun erweitern sie das Repertoire für die spannende Besetzung, vergeben Kompositionsaufträge für die ungewöhnliche instrumentale Zusammensetzung und entwickeln ein eigenes Konzertformat für München: DUO2KW expanding. Das Konzert ist das erste der neuen Reihe.

Klaus-Peter Werani Viola, Kai Wangler Akkordeon

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Foto: Astrid Ackermann
     
2. März 2017
Do
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Organisation und Dekonstruktion
Werke für Klavier solo / Günter Kochan, Charles Wuorinen,
Unsuk Chin, Bernhard Gander / Andreas Skouras

In seinem „Adagio” erwirkt Charles Wuorinen durch akkurate Organisation der kompositorischen Mittel eine (scheinbare) Dekonstruktion des Flusses, während Bernhard Gander in „Peter Parker” die Freiheit und Anarchie (im Dienste der Gesellschaft) der gleichnamigen Comic-Figur in Töne fasst. Günter Kochans nachgelassener und zur Uraufführung kommender Zyklus besticht durch seine Mischung aus distinguierter Tonsetzung und z.T. exzessivem Ausdruck. Die Etüden von Unsuk Chin stellen neue Maßstäbe der Klavier-technik auf, gleichsam als Steigerung der Etüden Ligetis. Andreas Skouras’ intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik spiegelt sich in der engen Zusammenarbeit mit vielen Komponisten, von denen die meisten Stücke für ihn schrieben oder ihm zur Uraufführung überließen. Das neue Konzert für Klavier solo entspricht ganz diesem der Gegenwart verpflichteten künstlerischen Ansatz.

Andreas Skouras Klavier

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27. Februar 2017
Rosenmontag
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  SAMMELSURIUM für Trompeten
Adriana Hölszky, Isabel Mundry, Peter Maxwell Davies, Benjamin Britten, James Tenney, Marc Sabat und Johannes X. Schachtner / Matthew Sadler, Paul Hübner, Saleem Khan, Thilo Steinbauer

Im Konzert "Sammelsrurium" ist die Trompete und all ihre Nebeninstrumente (von der Barock-Trompete über die Sopran-Posaune bis hin zu Vierteltoninstrumenten) in all ihrer Vielgestaltigkeit zu erleben. Das Programm vereint durchaus heterogene musikalische Sprachen. Es spannt den Bogen von Adriana Hölszky, Isabel Mundry und Marc Sabat zu Benjamin Britten und James Tenney, von Sir Peter Maxwell Davies und seinem ausschließlich für Naturtrompeten geschriebenen Werk – der britische Komponist starb im März letzten Jahres – zu dem spezifisch für die vier Interpreten konzipierten neuen Trompete(n)-Stück von Johannes X. Schachtner, das an diesem Abend uraufgeführt wird.

Matthew Sadler, Paul Hübner, Saleem Khan, Thilo Steinbauer
Trompeten

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24. Februar 2017
Fr
20:00


Karten € 15 und 10 erm
  Code modern #5 – À l’île de Gorée
Minas Borboudakis, Christina Athinodorou, Iannis Xenakis, Georges
Aperghis / Ensemble BlauerReiter / Leitung Armando Merino

Im fünften Konzert des Zyklus’ code modern widmen sich das Ensemble BlauerReiter und sein Gründer Armando Merino der griechischen Neuen Musik. Den Auftakt macht ein Blick auf einige der wichtigsten Werke des in München wirkenden Kreters Minas Borboudakis. Kompositionen der aus Zypern stammenden Christina Athinodorou, „Eτι” (2015) und „Olkàs” (2011), sind deutsche Erstaufführungen. „Fuzzy trio” (2006) des in Athen geborenen Georges Aperghis und das im Fokus des Programms stehende Werk von Iannis Xenakis „À l´île de Gorée” (1986) sind Münchner Erstaufführungen. Die senegalesische Insel Gorée war bis 1848 ein führender Markt für den internationalen Sklavenhandel. Das Stück ist eine Hommage an die einstigen Opfer wie Helden gleichermaßen, die sich brutal verschleppt in fremde Länder manchmal von den Bürden des Rassismus befreien konnten. Komplexe Rhythmen, scharfe Klänge, kontrastreiche Übergänge schaffen provokante Strukturen und kreieren einen plastischen Klangeindruck. Das Konzert wird von BR Klassik mitgeschnitten.

Ensemble BlauerReiter, Leitung Armando Merino
Andreas Skouras Cembalo

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22. Februar 2017
Mi
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  MKO songbook
Jörg Widmann, Iannis Xenakis, Mark Andre, Julia Wolfe /
Münchener Kammerorchester / Dirigent Baldur Brönnimann

Der Schweizer Baldur Brönnimann, Chefdirigent in Porto und bei der Basel Sinfonietta, leitet die fünfte Ausgabe des songbooks.  Zu hören sind gleich drei MKO-Auftragswerke, die längst auch von anderen Ensembles gespielt werden. Aus dem Jahr 1995 stammt Iannis Xenakis’ „Voile”, ein Fünfminüter, dessen knirschende Aggressivität nichts von seiner Radikalität eingebüßt hat. Viel introvertierter gibt sich Mark Andres „kar”, 2010 uraufgeführt. Der Titel der religiös inspirierten, bewusst die Grenzen des Hörbaren auslotenden Partitur bezieht sich auf das mittelhochdeutsche Wort für Klage oder Trauer. „Cruel Sister” (2005) wiederum ist Programmmusik mit Mitteln des Minimalismus: Die Amerikanerin Julia Wolfe greift darin eine altenglische Ballade auf. Gegen Ende ist das schaurige Lied zu hören, das zwei Spielleute zur Hochzeit der grausamen Schwester musizieren – auf dem zur Harfe umfunktionierten Brustbein der ermordeten guten Schwester. Kaum weniger heftig geht es in Jörg Widmanns „Jagd-Quartett” zu – einem ‘grimmigen Scherzo’, wie der Komponist sagt –, wenn die  hohen Streicher den Cellisten zum Sündenbock stempeln und gemeinsam über ihn herfallen.

Münchener Kammerorchester, Dirigent Baldur Brönnimann

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Foto: Florian Ganslmeier
     
20. Februar 2017
Mo
20:00


Karten € 12 und 8 erm.*
  dedicated to … Moritz Eggert
im Gespräch mit Johannes X. Schachtner / Neue Dichter Lieben /
Liat Himmelheber, Peter Schöne, Moritz Eggert

Die Gesprächskonzertreihe von Tonkünstler München im Schwere Reiter rückt Interpreten in den Fokus, denen Werke gewidmet sind. Diesmal steht Moritz Eggert als Pianist im Gespräch mit Johannes X. Schachtner im Mittelpunkt. Zur Aufführung kommen Lieder zu zeitgenössischen Texten komponiert von Cynthie van Eijden, Erhard Grosskopf, Gordon Kampe, Claus Kühnl, Arno Lücker, Ines Lütge, Enno Poppe, Markus Schmitt, Axel Singer, Alexander Strauch, Martin Tchiba, Bernhard Weidner, André Werner und Kay Westermann. Die Textautoren sind Herbert Asmodi, Wolfgang Bächler, Wilhelm Deinert, Ulrike Draesner, Gert Heidenreich, Andrea Heuser, Diana Kempff, Helmut Krausser, Michael Krüger, Michael Lentz, Dagmar Leupold, Matthias Politycki, SAID und Paul Wühr. Die Liedkompositionen sind Teil von „Neue Dichter Lieben Münchener Edition”, die im Rahmen des aDevantgarde-Festivals 2001 uraufgeführt wurden.

Liat Himmelheber Mezzosopran, Peter Schöne Bariton,
Moritz Eggert Klavier

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Foto: Katharina Dubno
     
18. Februar 2017
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.*
 

Metal, Wood & Wire extended
Grenzen und Erweiterungen von Klang, Rhythmik und Struktur /
Ardhi Engl, Geoff Goodman und Sebi Tramontana, Bill Elgart

Die zwei Klangabenteurer Ardhi Engl & Geoff Goodman sind unterwegs mit Metal, Wood & Wire: Experimentelle Musik trifft auf intelligenten zeitgenössischen Jazz, klassische Gitarre auf selbstentwickelte Klangkörper. Ausgangspunkt und Trieb-feder des Duos ist der freie Dialog und die Erforschung seiner Möglichkeiten, Grenzen und Erweiterungen … Kommunikation über Klangfarben, rhythmische und melodische Strukturen, virtuos, witzig, frisch. Die extended Version holt zwei Weltklassemusiker der Improvisation mit ins Boot, die beide sowohl im Jazz als auch in neuer improvisierter Musik zu Hause sind. Es gilt speziell für diese Formation neue Konzepte und Strukturen zu entwickeln. In diesem Experiment begegnen sich die tief verwurzelte Jazztradition von Bill Elgarts kreativem Schlagzeugspiel und der elegant sensible Ton von Sebi Tramontanas frei inspirierter Posaune mit dem unverwechselbaren Klangvokabular von Metal, Wood & Wire – a musical story waiting to be told.

Ardhi Engl diverse instruments, Geoff Goodman guitar, loops, banjo
Sebi Tramontana trombone, Bill Elgart drums, percussion

> mehr Geoff Goodmann
> mehr Ardhi Engl

 
     

11. Februar 2017
Sa
20:00

Karten € 12 und 8 erm.*

 

Konzert musste wegen Krankeit leider ausfallen
Neuer Termin 6.4.2017

Beyond Purcell
The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre & Live Elektronik /
Henry Purcell, Achim C. Bornhöft, Orm Finnendal, Adrian Pereyra, Markus Roth, Stephan Marc Schneider, Alexander Strauch, Bernhard Weidner / Susanne Barta & Adrian Pereyra

Original – Bearbeitung – Verarbeitung: The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre und Live-Elektronik. Ein außergewöhnlicher Liederabend im Spannungsfeld der Musik Purcells und deren Verarbeitung und Bearbeitung durch zeitgenössische Komponisten. Inspiriert von der kompositorischen Qualität und von der Seelenqualität des umfangreichen Werkes des großen Orpheus Britannicus, begeben sich die Komponisten des Abends auf einen musikalischen Grenzgang zwischen Renaissance und Moderne. Den Uraufführungen von Alexander Strauch, Achim C. Bornhöft, Bernhard Weidner und Orm Finnendahl gesellen sich Reflektionen von Markus Roth, Stephan Marc Schneider und Adrian Pereyra zu. Musiker und Komponisten eint die geistige Auseinandersetzung mit der Musik Henry Purcells, die es schafft, direkt und unmittelbar mit dem Hörer zu kommunizieren und ihn anzurühren.

Susanne Barta Mezzosopran
Adrian Pereyra E-Gitarre und Live-Elektronik

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10. Februar 2017
Fr
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
*
  Die Maske des roten Todes
Werke für Streichquartett & Harfe / E.T.A. Hoffmann, Ludwig van Beethoven, André Caplet / Philharmonisches Streichquartett, Teresa Zimmermann, Egbert Tholl / Münchner Philharmoniker OFF OFF

Das zweite Programm von Münchner Philharmoniker OFF OFF bringt am neuen Ort kammermusikalische Werke des frühen 19. und 20. Jahrhunderts. Auf E.T.A. Hoffmanns Quintett für Harfe und Streichquartett c-moll AV24, das zwischen 1804 und 1807 entstanden ist, folgt Ludwig van Beethovens 1809 komponiertes Streichquartett Es-Dur op. 74, das der Streicherpizzicati wegen als ‘Harfenquartett’ bezeichnet wird. Schlüsselwerk des Abends ist André Caplets „Conte fantastique”, ein Projekt, an dem der Komponist ab 1908 arbeitete und das er in verschiedenen Versionen für unterschiedliche Besetzungen komponierte. André Caplet ließ sich von Edgar Allan Poes phantastischer Erzählung „Die Maske des roten Todes” inspirieren, die dem Abend den Titel gibt. Die Komposition entstand um den 1. Weltkrieg herum, wie viel davor wie viel danach lässt sich nicht rekonstruieren. Nahm sie den Krieg voraus oder reflektiert sie Erlebtes – wie nah wie fern kam Krieg, kam Sterben damals, wie fern wie nah heute.

Philharmonisches Streichquartett:
Bernhard Metz Violine, Clément Courtin Violine,
Konstantin Sellheim Viola, Manuel von der Nahmer Violoncello, Teresa Zimmermann Harfe, Egbert Tholl Sprecher

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7. Februar 2017
Di
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
*
  risonanze nella notte
musica contemporanea italiana / Ferruccio Busoni, Luciano Berio, Salvatore Sciarrino, Ludovico Einaudi, Giovanni Sollima, Johannes Motschmann / Verena Usemann, Franziska Hölscher, Benedict Kloeckner, Richard Putz / ensemble risonanze erranti / Peter Tilling

Das ensemble risonanze erranti trifft sich mit Freunden und musiziert einen ‘italienischen Abend’, der die große zeitgenössische Musik des Nachbarlandes den Italien affinen Münchnern nahe und ins Bewusstsein rückt. Das Programm ist der Nacht gewidmet: Salvatore Sciarrinos mystische Extasen des ‘unendichen Schwarz’ treffen auf den Beginn der italienischen Moderne, Ferruccio Busonis Poem der Nacht. Auch Ludovico Einaudi, der bei Luciano Berio studierte, ist mit Nachtmusik vertreten – die italienische Moderne zwischen Komplexität und melodischer Verführung. Das magische Umherirren der Violine in Berios „Sequenza” folgt ebenso einer Traumlogik wie die virtuose Leichtigkeit des Seins bei Giovanni Sollima. Die Uraufführung eines Triptychons für Streicher, Schlagzeug, Harfe und Celesta des jungen Berliner Komponisten Johannes Motschmann – ein Grenzgänger der Genres auch er und enger Freund des Ensembles – vervollkommnet die deutsch-italienische Liaison.

ensemble risonanze erranti / Peter Tilling
und Verena Usemann Mezzosopran, Franziska Hölscher Violine,
Benedict Kloeckner Violoncello, Richard Putz Schlagzeug

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update 21.3.2018